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Unglück: Deutscher Wanderer stirbt bei Sturz in Tiroler Schlucht ++ Unverschämt: Angeklagt: 184 Mal an zwei Tagen den Notruf gewählt ++ Verwahrlosung: Landkreis soll 230.000 Euro für Katzenpflege zahlen ++ Verbrechen: DNA-Test identifiziert Leiche der vermissten Jenisa

Deutscher Wanderer stirbt bei Sturz in Tiroler Schlucht

Ein Deutscher ist bei einer Wanderung in den Tiroler Alpen 80 Meter in den Tod gestürzt. Der 77-Jährige aus dem Raum Hamburg war am Dienstag nahe Seefeld mit fünf anderen Wanderern auf dem Rückweg von einer Bergtour, als das Unglück passierte, wie die örtliche Polizei berichtete. Der Mann stolperte demnach auf den Stufen eines Wandersteiges und stürzte in eine Schlucht. Als der Rettungshubschrauber an die Unglücksstelle kam, war der Mann bereits tot.

Angeklagt: 184 Mal an zwei Tagen den Notruf gewählt

Massenhaft grundlose Notrufe: Wegen extremen Notrufmissbrauchs muss eine 19-Jährige aus Demmin (Mecklenburg) vor Gericht. Wie ein Polizeisprecher in Neubrandenburg am Dienstag sagte, hatte sie an einem Wochenende 184 Mal die Helfer von Polizei und Feuerwehren über die 110 und die 112 angerufen. Als die Beamten verlangten, dass die Leitung für wirkliche Notfälle frei bleiben müsse, wurden sie von der Frau beschimpft.

Landkreis soll 230.000 Euro für Katzenpflege zahlen

Der Landkreis Freising soll Kosten in sechsstelliger Höhe für die Versorgung von verwahrlosten Katzen bezahlen. Das Landratsamt hatte im Februar aus dem Haus einer Züchterin 65 Katzen geholt, die in schlechtem Zustand waren. Das Tierheim München päppelte die Tiere auf und schickte dem Landratsamt eine Rechnung über 230.000 Euro. Begründet werden die hohen Kosten mit der intensiven Pflege durch Tierärzte.

DNA-Test identifiziert Leiche der vermissten Jenisa

Bei den vor zwei Wochen bei Hannover entdeckten Leichenteilen handelt es sich um die sterblichen Überreste der seit 2007 vermissten kleinen Jenisa. Dies ergab eine DNA-Analyse, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Damit steht der spektakuläre Fall der damals Achtjährigen vor der Aufklärung. Im Visier der Fahnder ist ein 43-Jähriger aus dem persönlichen Umfeld. Er hatte im Gefängnis Mithäftlingen gestanden und einen Wald als Versteck der Leiche angegeben.