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Aus aller Welt

Deutschland: Vergleich im Streit um herzkranken Jungen ++ Iran: Britin wegen Stadionbesuch inhaftiert ++ USA: Lehrerin schießt sich auf der Toilette in den Fuß ++ Japan: Zahl der Hundertjährigen erreicht Rekord

Vergleich im Streit um herzkranken Jungen

Im Streit um einen Platz auf der Warteliste für ein Spenderherz haben sich die Eltern eines todkranken Jungen aus der Türkei und das Uni-Klinikum in Gießen vorerst geeinigt. Demnach muss innerhalb von vier Wochen eine neue Klinik für das Kind gefunden werden. Die Eltern hatten mit einer einstweiligen Verfügung erreichen wollen, dass ihr Sohn auf die Warteliste für ein Spenderorgan kommt. Die Ärzte hatten das wegen eines schweren Hirnschadens des Jungen abgelehnt.

Britin wegen Stadionbesuch inhaftiert

Weil sie ein Volleyballspiel der iranischen Nationalmannschaft sehen wollte, sitzt eine 25-jährige Britin seit drei Monaten in einem Gefängnis in Teheran. Das berichtete die Zeitung „The Times“ am Freitag. Die Eltern der Frau seien erst jetzt an die Presse gegangen, weil sie die iranischen Behörden nicht verärgern wollten. Weibliche Zuschauer sind im Iran zu Sportveranstaltungen mit Männern nicht zugelassen.

Lehrerin schießt sich auf der Toilette in den Fuß

Eine Grundschullehrerin aus dem US-Bundesstaat Utah hat sich kurz vor Unterrichtsbeginn auf der Toilette versehentlich selbst in den Fuß geschossen, wie der TV-Sender „KSL“ berichtet. Die Frau kam mit ernst zu nehmenden Verletzungen ins Krankenhaus. Die Lehrerin hat eine Lizenz, Waffen zu tragen. Die Erlaubnis gilt in dem Staat auch in Schulen. Experten wollen nun prüfen, wie die Waffe ohne Betätigung losgehen konnte.

Zahl der Hundertjährigen erreicht Rekord

Die Zahl der Japaner im Alter von hundert Jahren und älter hat erneut einen Rekord erreicht. Dem Gesundheitsministerium zufolge waren am 1. September in Japan 58.820 Menschen registriert, die mindestens hundert Jahre alt waren. Das waren über 4400 Menschen mehr als 2013. Fast 90 Prozent der mindestens Hundertjährigen waren Frauen. Vor 51 Jahren, als die Erhebung begann, zählte das Ministerium nur 153 Menschen im Alter von mindestens hundert Jahren.