Nachrichten

Aus aller Welt

Deutschland: Magdeburger Bahnhof wegen Gift komplett gesperrt ++ USA: Lavastrom gefährdet Wohnsiedlung auf Hawaii ++ Pakistan/Indien: Mehr als 230 Tote nach starken Monsunregenfällen

Magdeburger Bahnhof wegen Gift komplett gesperrt

Aus einem Güterzug im Hauptbahnhof von Magdeburg ist am Sonnabend Gift ausgelaufen. Der Bahnhof sei umgehend evakuiert und komplett gesperrt worden, teilte eine Sprecherin der Bundespolizei in Magdeburg mit. Verletzt wurde niemand. Die Bahn leitete den Zugverkehr um. Das Leck wurde den Angaben zufolge gegen 8.36 Uhr an einem Tankwaggon eines Güterzuges entdeckt, der von Duisburg auf dem Weg nach Tschechien war. In dem Tank habe sich sogenanntes Methylbutylether befunden, ein Mittel für Autokraftstoff. Die giftige Flüssigkeit könne Erbrechen und Übelkeit auslösen, wenn sie eingeatmet werde, teilte die Bundespolizei weiter mit.

Lavastrom gefährdet Wohnsiedlung auf Hawaii

Auf Hawaii, der größten Insel des gleichnamigen US-Bundesstaats, haben die Behörden wegen sich ausbreitender Lava aus einem aktiven Vulkan den Notstand ausgerufen. Rund um den Vulkan seien zahlreiche Häuser bedroht, hieß es zur Begründung. Es sei möglich, dass die Gebäude in den kommenden Tagen geräumt werden müssten. Ein Lavastrom aus dem Vulkan Kilauea nähert sich auf Hawaii immer weiter einer Wohnsiedlung. Sollte er sich zur unmittelbaren Bedrohung für die Bevölkerung entwickeln, müssten Evakuierungen angeordnet werden, hieß es. Der Notstand erlaubt es den Behörden unter anderem, vorsorglich Straßen zu sperren.

Mehr als 230 Tote nach starken Monsunregenfällen

Nach den heftigen Monsunregenfällen in Pakistan und Indien ist die Zahl der Opfer mindestens 236 gestiegen. Allein in Pakistan starben durch Überschwemmungen, Erdrutsche und einstürzende Häuser bis Sonnabend 128 Menschen, wie die Katastrophenschutzbehörde mitteilte. Indien meldete 108 Tote. Besonders betroffen war die zwischen Indien und Pakistan umstrittene Region Kaschmir. Dörfer wurden überflutet, Tausende mussten ihre Häuser verlassen, Soldaten halfen bei Evakuierungsaktionen. Für die kommenden Tage wurden weitere Niederschläge für die Himalaya-Region angesagt. Die Behörden fürchten eine weiter steigende Zahl an Opfern.