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Deutschland: Die meisten ziehen eher für die Liebe als den Job um ++ Frankreich: 15-Jähriger tötet zwei jüngere Geschwister ++ USA: Unruhen in Jugendgefängnis nach Massenflucht

Die meisten ziehen eher für die Liebe als den Job um

Die Deutschen ziehen einer Umfrage zufolge eher für eine neue Liebe um als für einen neuen Job. Von den mehr als 1000 Befragten gaben bei der Studie des Meinungsforschungsinstituts Forsa 49 Prozent an, schon einmal des Partners wegen umgezogen zu sein, wie der Auftraggeber Immonet mitteilte. Für einen neuen Arbeitsplatz waren 26 Prozent der Befragten schon einmal umgezogen, 19 Prozent nannten eine größere Wohnung als Umzugsgrund. Große Unterschiede gab es dabei zwischen den Geschlechtern. Während mehr als die Hälfte der Frauen (55 Prozent) angab, schon der Liebe wegen umgezogen zu sein, waren es bei den Männern nur 43 Prozent.

15-Jähriger tötet zwei jüngere Geschwister

Ein 15-Jähriger hat in Ostfrankreich seine elfjährige Schwester getötet und seinen acht Jahre alten kleinen Bruder lebensgefährlich verletzt. Der Jugendliche gestand nach Justizangaben vom Donnerstag im Polizeigewahrsam die Gewalttat. Der Jugendliche hatte in Abwesenheit seiner Eltern auf die kleineren Geschwister aufpassen sollen und hatte zunächst einen schwarz gekleideten „Herumtreiber“ der Bluttat bezichtigt. Das elfjährige Mädchen war durch mehrere Stiche getötet worden. Das Kind wurde wie sein achtjähriger Bruder im Wohnzimmer des Elternhauses in dem 600 Einwohner zählenden Dorf Moernach nicht weit von der Schweizer Grenze gefunden.

Unruhen in Jugendgefängnis nach Massenflucht

Das Jugendgefängnis in Nashville kommt nicht zur Ruhe: Wenige Tage nach der Flucht von 32 Insassen weigerten sich am Donnerstagmorgen etwa 20 Jugendliche, in ihre Schlafräume zurückzukehren, wie der Jugendamtssprecher des Staates Tennessee, Rob Johnson, sagte. Einige der Unruhestifter hätten sich bereits an dem Ausbruch in der Nacht zu Dienstag beteiligt. Polizisten hätten den Zaun der Haftanstalt umstellt, sagte Johnson. Die Behörden versuchten, die Jugendlichen zur Rückkehr in ihre Zimmer zu bewegen. Anfang der Woche hatten 32 Teenager Aufseher überwältigt und waren geflohen. Sechs Ausbrecher waren am Donnerstag noch auf freiem Fuß.