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Bad Reichenhall: Sex-Party in staatlichem Kurhaus löst Empörung aus ++ Umfrage: Viele junge Autofahrer simsen am Steuer ++ Italien: Rom erhöht Bettensteuer auf bis zu sieben Euro pro Nacht ++ Gericht: Mann darf sich nicht Ivabelle mit Zweitvornamen nennen

Sex-Party in staatlichem Kurhaus löst Empörung aus

Eine Sex-Party im Königlichen Kurhaus von Bad Reichenhall beschäftigt das Finanzministerium in Bayern. Die örtlich zuständige Kur-GmbH hatte den Veranstaltern das staatliche Kurhaus für das Erotik-Treffen zur Verfügung gestellt. Das Finanzministerium in München forderte nun von der Kur-GmbH einen umfassenden Bericht, wie eine Sprecherin am Montag sagte. 400 Frauen und Männer sollen sich zu einer freizügigen Party im Kurhaus getroffen haben.

Viele junge Autofahrer simsen am Steuer

Junge Fahrer haben am wenigsten Hemmungen, beim Autofahren SMS-Nachrichten zu schreiben oder zu lesen. Bei einer Forsa-Umfrage gaben 41 Prozent der 18- bis 29-Jährigen an, trotz des Handyverbots am Steuer und des hohen Unfallrisikos durch Ablenkung zu simsen – die meisten selten (24 Prozent), viele aber auch häufig (zwölf Prozent). Im Auftrag des Versicherers CosmosDirekt wurden 2000 Autofahrer befragt.

Rom erhöht Bettensteuer auf bis zu sieben Euro pro Nacht

Schlechte Nachrichten für Rom-Urlauber: In der italienischen Hauptstadt gilt seit Montag eine neue Bettensteuer. Pro Nacht im Hotel müssen Touristen neben dem eigentlichen Preis bis zu sieben Euro Steuer hinblättern, wie die Stadtverwaltung auf ihrer Internetseite mitteilte. Mit dem Geld will die tief in den roten Zahlen steckende Hauptstadt ihre Einnahmen verbessern. Pro Jahr besuchen etwa zwölf Millionen Menschen Rom.

Mann darf sich nicht Ivabelle mit Zweitvornamen nennen

Ein Mann wollte mit zweitem Vornamen gern „Ivabelle“ heißen – unter anderem, um sich mit dem femininen Namen für Gleichberechtigung einzusetzen und um Frauen zu ehren. Nicht Grund genug für eine Eintragung, urteilte das Verwaltungsgericht Trier (Az.: 6 K 392/14.TR). Wer einen zweiten Vornamen beantrage, müsse wichtige Gründe vorlegen – etwa, dass der Name unverzichtbarer Ausdruck der sexuellen Persönlichkeit sei.