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Nepal: Versicherungssumme für Sherpas erhöht ++ Deutschland: Staatsanwaltschaft von Schuld Mollaths überzeugt ++ Indien: Elefant wohl durch Stromschlag getötet ++ Deutschland: Bundesamt warnt vor Verzehr von Aal-Produkt

Versicherungssumme für Sherpas erhöht

Nepals Regierung hat die Versicherungssumme für Sherpas sowie andere Bergführer und Träger angehoben. Die Arbeiter in den Himalaya-Bergen würden statt mit umgerechnet 7500 Euro nun mit 11.000 Euro für den Todesfall versichert, sagte Dipendra Poudel vom Tourismusministerium am Freitag. Nach der Eislawinen-Tragödie am Mount Everest im April hatte die Regierung die Summe bereits verdreifacht.

Staatsanwaltschaft von Schuld Mollaths überzeugt

Im Wiederaufnahmeverfahren gegen das mutmaßliche Justizopfer Gustl Mollath sieht die Staatsanwaltschaft den Angeklagten der Misshandlung seiner Ex-Frau überführt. Mollath habe diese im Jahr 2001 geschlagen, gebissen und gewürgt und sich der gefährlichen Körperverletzung schuldig gemacht, sagte Oberstaatsanwalt Wolfhard Meindl am Freitag in seinem Plädoyer. Der Termin für die Urteilsverkündung steht noch nicht fest.

Elefant wohl durch Stromschlag getötet

Ein Elektrozaun ist wahrscheinlich für den Tod eines Elefanten im Nordosten Indiens verantwortlich. „Es sieht danach aus, als wollte das Tier den Draht durchbeißen. Auf seiner Zunge waren Kratzer und Risse“, sagte R.P. Agarwalla, Chef der Wildtierabteilung im Umweltministerium in Assam. Eigentlich seien die Zäune, die in Indien oft rund um Felder gezogen werden, nur mit Niederspannung geladen und nicht tödlich für Tiere. Aufschlüsse soll eine Autopsie geben.

Bundesamt warnt vor Verzehr von Aal-Produkt

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) warnt vor dem Verzehr des Ostasiatischen Kiemenschlitzaals der Firma Asropa Food GmbH. Das Tiefkühl-Produkt mit der Artikel-Nummer 90057 enthalte die in Lebensmitteln verbotene krebserregende Substanz Nitrofuran, teilte das Bundesamt für Risikobewertung am Freitag mit. Das Produkt wurde den Angaben des BVL zufolge in Berlin, Hamburg und Niedersachsen verkauft.