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Nürnberg: Maschine von Air Berlin verliert bei Landung ein Rad ++ China: Zahl der Opfer nach Erdbeben steigt auf 615 ++ Indien: Uni-Abschlüsse vermeintlich vor der Geburt gemacht

Maschine von Air Berlin verliert bei Landung ein Rad

Beim Landeanflug auf dem Nürnberger Flughafen hat ein Flugzeug von Air Berlin ein Rad verloren. Es sei dennoch sicher gelandet, teilte eine Sprecherin der Airline am Donnerstag mit und bestätigte Medienberichte. Eines der beiden Räder auf der rechten Seite des Hauptfahrwerks habe sich gelöst. Verletzt wurde niemand. An Bord der aus dem kroatischen Split kommenden Maschine des Typs Bombardier Q400 waren 54 Passagiere. Das Flugzeug werde nun intensiv überprüft, man arbeite eng mit den Behörden zusammen, so die Sprecherin.

Zahl der Opfer nach Erdbeben steigt auf 615

Im Süden Chinas wächst die Zahl der Todesopfer des verheerenden Erdbebens vom vergangenen Wochenende weiter. Die staatliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua meldete am Donnerstag, bislang seien 615 Tote geborgen worden. 114 Menschen würden weiterhin vermisst. Die Zahl der Verletzten lag bei 3143. Etwa 10.000 Soldaten und Hunderte Freiwillige suchten am Donnerstag weiterhin in den teils schwer zugänglichen Regionen nach Überlebenden und schaufelten blockierte Straßen frei. Erdrutsche und heftige Regenfälle erschwerten die Arbeiten.

Uni-Abschlüsse vermeintlich vor der Geburt gemacht

Dutzende Beamte in Indien haben ihren Job mit einem Uni-Zeugnis bekommen, das auf ein Jahr in ihrer Kindheit datiert ist – oder sogar vor der Geburt. Etwa 100 solcher Fälle seien allein im Bundesstaat Bihar entdeckt worden, berichtete die Zeitung „Indian Express“. Ein Mitarbeiter des zuständigen Ministeriums sagte, insgesamt könnten sogar mehr als 3000 Uni-Zeugnisse gefälscht sein – allein unter den neu eingestellten Lehrern des Jahres 2012. Der Grund für das Rückdatieren: Haben zwei Bewerber die gleiche Qualifikation, erhält derjenige den Job, dessen Abschluss älter ist.