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Mannheim: Bericht: Zugunglück ging Zwangsbremsung voraus ++ Bangladesch: Angehörige von Opfern des Fährunglücks machen Druck ++ China: Hängepartie für einen Autofahrer

Bericht: Zugunglück ging Zwangsbremsung voraus

Das Mannheimer Zugunglück könnte nach Informationen des Hessischen Rundfunks (HR) auf einen menschlichen Fehler zurückzuführen sein. Der Sender HR-Info berichtete unter Berufung auf Bahn- und Ermittlerkreise, dem Unglück sei eine Zwangsbremsung des Güterzugs vorausgegangen. Ohne eine Freigabe des Stellwerks habe der Lokomotivführer den Güterzug dann wieder in Bewegung gesetzt. Ein Sprecher des Eisenbahnbundesamtes konnte dies nicht bestätigen.

Angehörige von Opfern des Fährunglücks machen Druck

Nach dem Fährunglück in Bangladesch haben Hunderte Angehörige von Vermissten aus Frust über die langsamen Rettungsarbeiten eine der wichtigsten Straßen des Landes blockiert. „Es ist frustrierend, weil kaum etwas vorangeht“, sagte ein Demonstrant. Am Montag war die völlig überladene Fähre im Fluss Padma etwa 30 Kilometer südlich von Dhaka gesunken. Nach offiziellen Angaben wurden zwei Leichen gefunden, 113 Menschen werden vermisst.

Hängepartie für einen Autofahrer

Mit dem Auto eingeklemmt zwischen einer Mauer und einer Hauswand – darunter ganz viel Luft: In der chinesischen Stadt Wenzhou hat die Feuerwehr einen Autofahrer aus einer besonders misslichen Lage retten müssen. Weil er zu spät bremste, verkeilte sich sein Wagen zwischen der höher gelegenen Straße und dem Wohnhaus und hing etwa 1,5 Meter über breiten Treppe. Mit einer Trittleiter eilten die Feuerwehrmänner dem Fahrer zu Hilfe. Nicht bekannt ist, ob es für ihn auch noch einen Strafzettel wegen Falschparkens gab.