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Deutschland: Darmkeim auf Station für Frühchen: Zweites Kind krank ++ Norwegen: Nach Busunglück wird gegen deutschen Fahrer ermittelt ++ Indonesien: Sieben Tote, weil Boot nach Treibstoffmangel kenterte ++ Kolumbien: 1,5 Tonnen Kokain vor der Karibikküste beschlagnahmt

Darmkeim auf Station für Frühchen: Zweites Kind krank

Nach dem Tod eines Mädchens wegen eines gefährlichen Darmkeims auf einer Frühchen-Intensivstation in Lippstadt ist ein zweites Kind erkrankt. Die Klinik geht davon aus, dass es sich an demselben multiresistenten Keim angesteckt hat, der bei 14 dort untergebrachten Frühchen entdeckt worden war. Bislang hatte es nach der Infektion des Mitte Juli gestorbenen, nur 650 Gramm schweren Frühchens keine Vorfälle mehr gegeben.

Nach Busunglück wird gegen deutschen Fahrer ermittelt

Nach einem Busunglück in Norwegen, bei dem vier Schweizer Touristen starben, ermitteln die Behörden gegen den deutschen Busfahrer wegen Fahrlässigkeit. Der Unfall passierte am Dienstag in der Provinz Nord-Trøndelag in Mittelnorwegen. An Bord des Reisebusses waren Schweizer Urlauber, einige sollen nicht angeschnallt gewesen sein, meldetet der norwegische Rundfunk. Der Bus war gegen einen Hügel gefahren.

Sieben Tote, weil Boot nach Treibstoffmangel kenterte

Bei einem Bootsunglück im Westen Indonesiens sind eine 25 Jahre alte Frau und sechs Kinder im Alter zwischen sieben Monaten und elf Jahren ums Leben gekommen. 13 weitere Personen werden vermisst. Dem Boot sei der Treibstoff ausgegangen. Es wurde von der Strömung gegen einen Baumstumpf in einem Fluss in der Provinz Sumatra Utara getrieben, erklärte ein Sprecher des Katastrophenschutzes.

1,5 Tonnen Kokain vor der Karibikküste beschlagnahmt

Kolumbianische Sicherheitskräfte haben in der Karibik über 1,5 Tonnen Kokain sichergestellt. Schmuggler hätten das Rauschgift nach Mittelamerika bringen wollen, teilte die Luftwaffe mit. Als Einheiten der Marine im Golf von Urabá die Verfolgung aufnahmen, warfen sie die Drogen ins Wasser und flüchteten. Das Kokain (Wert etwa 29,9 Millionen Euro) soll vom Verbrechersyndikat Los Urabeños, stammen, das aus rechtsgerichteten Paramilitärs hervorgegangen ist.