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Wulff-Nachricht: Handy des „Bild“-Chefs kommt ins Museum ++ Philippinen: Kuchen für den 100-millionsten Bürger ++ Washington: Bürger der US-Hauptstadt dürfen Waffen offen tragen

Handy des „Bild“-Chefs kommt ins Museum

Der Chefredakteur der „Bild“-Zeitung, Kai Diekmann, gibt sein Handy mit der berühmten Mailbox-Nachricht des früheren Bundespräsidenten Christian Wulff ins Museum. Der Blackberry mit der gespeicherten Botschaft wird Teil der Ausstellung „Unter Druck! Medien und Politik“, die am 4. Dezember im Zeitgeschichtlichen Forum in Leipzig eröffnet wird. Dort könnten sich die Besucher die Nachricht anhören, mit der Wulff einen Artikel zu seinem Hauskauf verhindern wollte. Anschließend gehe das Handy ins Haus der Geschichte nach Bonn. „Es handelt sich bei der Mailbox-Nachricht um ein Dokument der deutschen Zeitgeschichte. Deshalb gehört sie ins Museum“, so der Sprecher des Axel-Springer-Verlages, Tobias Fröhlich.

Kuchen für den 100-millionsten Bürger

Die Philippinen haben am Sonntag ihren 100-millionsten Bürger begrüßt. Das Baby namens Chonalyn sei um 0:06 Uhr im Jose-Fabella-Krankenhaus in Manila geboren worden, sagte Regierungsvertreter Juan Antonio Perez. Chonalyn und ihre Mutter erhielten einen Kuchen, Babybekleidung und andere Geschenke. Gesundheitsminister Enrique Ona sagte, angesichts des rasanten Bevölkerungswachstums sei es „eine Herausforderung für die Regierung, jedem Kind die Möglichkeit zu bieten, ein qualitätvolles Leben zu führen“. Die Philippinen sind nach der Bevölkerung das viertgrößte Land Asiens, es wächst jedes Jahr um geschätzte weitere 1,7 Millionen Menschen.

Bürger der US-Hauptstadt dürfen Waffen offen tragen

Die US-Hauptstadt Washington ist berüchtigt für ihre Gewaltkriminalität. Die Bürger dürfen trotzdem wieder in der Öffentlichkeit Schusswaffen tragen. Ein Bundesgericht hat das geltende Verbot wieder aufgehoben, denn es sei verfassungswidrig, so der Richter. Ein Zusatz der Verfassung gibt unter Verweis auf die Notwendigkeit, für die Sicherheit eines freien Staates eine Miliz zu unterhalten, jedem Staatsbürger das Recht, Waffen zu besitzen und tragen. Allerdings gibt es seit Langem eine Debatte darüber, wie die Zahl der Morde und Unfälle mit Schusswaffen begrenzt werden kann.