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Täter flüchtig: Drei Kinder sterben bei Unfall von Autoräubern ++ Verdacht auf Korruption: Sohn von verstorbenem „Sewol“-Reeder verhaftet ++ Explosion ausgelöst: In Badehose geflüchteter Rentner sitzt in U-Haft

Drei Kinder sterben bei Unfall von Autoräubern

Mit einem gestohlenen Geländewagen sind zwei Männer in Philadelphia in eine Menschenmenge gerast. Zwei sieben und zehn Jahre Brüder sowie deren 15 Jahre alte Schwester wurden dabei getötet, teilte die Polizei im US-Staat Pennsylvania mit. Die Mutter der Kinder sei in kritischem Zustand. Die Opfer wurden von dem Wagen erfasst, als sie an einer Straßenecke Früchte verkauften, um Geld für ihre Kirche zu sammeln, wie Ermittler James Clark sagte. Die beiden Tätverdächtigen sind den Angaben zufolge flüchtig. Sie hatten den Geländewagen am Freitagmorgen gestohlen.

Sohn von verstorbenem „Sewol“-Reeder verhaftet

Nach zwei Monaten auf der Flucht ist der Sohn des Reeders der gesunkenen südkoreanischen Fähre „Sewol“ festgenommen worden. Yoo Dae Kyun sei in einem Büro südlich der Hauptstadt Seoul gefasst worden, berichtete die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap. Nur drei Tage zuvor war sein Vater tot aufgefunden worden. Die Behörden hatten nach dem Fährunglück sowohl nach dem 73-Jährigen sowie nach seinem Sohn gefahndet, der einer der Hauptaktionäre des Betreibers der „Sewol“ war. Es besteht der Verdacht, dass die Fähre sank, weil sie aus Profitgier regelmäßig überladen war. Mindestens 292 Menschen kamen ums Leben. Noch immer gelten zwölf Insassen als vermisst.

In Badehose geflüchteter Rentner sitzt in U-Haft

Die Mannheimer Polizei hat einen in Badehose geflüchteten Rentner festgenommen. Der 76-Jährige wird verdächtigt, seine Tochter bedroht und eine Explosion in seiner Wohnung ausgelöst zu haben. Anschließend soll er leichtbekleidet die Flucht angetreten haben. Am Freitagmorgen entdeckte eine Streifenwagenbesatzung den Mann in der Stadt, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Er sitzt inzwischen in Untersuchungshaft. Details zur Festnahme wurden zunächst nicht bekannt. Auch das Motiv des Mannes war am Freitag noch unklar. Der Senior war seit Mittwochabend auf der Flucht. Durch einen Brand nach der Explosion entstand ein Schaden von rund 50.000 Euro.