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Südkorea: Reeder der Unglücksfähre „Sewol“ ist tot ++ Deutschland: Urteil: Ein Esel braucht einen anderen Esel ++ China: Mindestens 46 Menschen nach Taifun „Rammasun“ tot

Reeder der Unglücksfähre „Sewol“ ist tot

Fast 100 Tage nach dem Untergang der Unglücksfähre „Sewol“ in Südkorea hat die Polizei den Tod des mit Haftbefehl gesuchten Reeders bestätigt. Man habe die Leiche des seit Monaten verschwundenen 73-Jährigen identifiziert, berichtete die Nachrichtenagentur Yonhap am Dienstag unter Berufung auf die Polizei. Die stark verweste Leiche von Yoo Byung Eun sei im Juni in Suncheon, etwa 415 Kilometer südlich der Hauptstadt Seoul gefunden worden und anhand von DNA-Spuren sowie eines Fingerabdrucks identifiziert worden, hieß es weiter. Der tote Milliardär wurde demnach unweit seines Ferienhauses in einem Pflaumenbaumhain entdeckt.

Urteil: Ein Esel braucht einen anderen Esel

Ein Esel braucht Gesellschaft von Artgenossen und sollte grundsätzlich nicht alleine gehalten werden. Das hat das Verwaltungsgericht Trier nach eigenen Angaben vom Dienstag entschieden. Die Einzelhaltung verstoße gegen den Tierschutz, weil sie „das Bedürfnis des Esels nach sozialem Kontakt unangemessen“ einschränke. Der Kreis Bernkastel-Wittlich hatte angeordnet, dass der Halter eines Eselhengstes einen weiteren Esel dazustellen und die Tiere auf einem 500 Quadratmeter großen Gelände unterbringen muss. Der einsame Esel habe sich bei Kontrollen des Kreis-Veterinärs verhaltensauffällig gezeigt. Der Eselsbesitzer hatte gegen die Anordnung geklagt.

Mindestens 46 Menschen nach Taifun „Rammasun“ tot

Die Zahl der Opfer durch den nun abgeflauten Taifun „Rammasun“ in Asien ist weiter gestiegen. In Südchina habe der schwerste Sturm seit vier Jahrzehnten mindestens 46 Menschen das Leben gekostet, teilte das Ministerium für Zivile Angelegenheiten in Peking mit. 25 weitere Personen würden noch vermisst. „Rammasun“ habe Überschwemmungen, Hagel und Erdrutsche ausgelöst, als er am vergangenen Freitag auf Land traf, hieß es weiter. Zehntausende Häuser seien zerstört worden, Häfen und Straßen beschädigt und mehrere Orte von der Strom- und Wasserversorgung abgeschnitten worden. Zuvor war von 26 Toten in China die Rede gewesen.