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Aus aller Welt

Mexiko: 500 misshandelte Kinder aus Kinderheim befreit ++ Thailand: Tsunami-Überlebende finden Helfer nach zehn Jahren ++ Deutschland: Kaiserin Sorayas Erbe für gute Zwecke ++ Italien: Bergung der „Costa Concordia" verzögert sich

500 misshandelte Kinder aus Kinderheim befreit

In Mexiko haben Polizei und Staatsanwaltschaft fast 500 misshandelte und vernachlässigte Kinder aus einem Heim befreit. Die Ermittlungen wurden aufgrund von anonymen Anzeigen gegen das Kinderheim in Zamora im Bundesstaat Michoacán aufgenommen. Zahlreiche Kinder seien sexuell missbraucht, andere zum Betteln auf die Straße geschickt worden oder hätten körperlich schwer arbeiten müssen. Viele sind Waisen. Andere wurden von den Eltern verlassen.

Tsunami-Überlebende finden Helfer nach zehn Jahren

Fast zehn Jahre nach dem verheerenden Tsunami in Südostasien haben britische Geschwister ein Ehepaar in Thailand gefunden, das ihnen damals geholfen hat. Emily und Ben Willgrass, die damals 13 und 15 Jahre alt waren und ihre Mutter bei der Katastrophe verloren, wollen das Ehepaar, von dem sie nur die Vornamen Yupin und Pichet wussten, auf der Insel Phuket treffen. Sie starteten bei Facebook einen Aufruf, innerhalb von 24 Stunden war das Paar gefunden.

Kaiserin Sorayas Erbe für gute Zwecke

13 Jahre nach dem Tod der einstigen persischen Kaiserin Soraya hat ein Kölner Gericht über einen Teil ihres Millionenerbes entschieden. Rund 4,5 Millionen Euro gehen an gemeinnützige Organisationen in Frankreich. Soraya war in den 50er-Jahren mit Schah Mohammad Reza Pahlavi verheiratet und als „Märchenkaiserin“ berühmt, ehe die Ehe wegen Kinderlosigkeit geschieden wurde. Um ihr Vermögen streiten drei Organisationen und die Erben ihres Bruders.

Bergung der „Costa Concordia" verzögert sich

In der Schlussphase der Bergung der „Costa Concordia“ liegen die Experten leicht hinter dem Zeitplan. „Die Verbindung der Ketten mit den Schwimmtanks braucht mehr Zeit, als wir gehofft hatten“, sagte der Projektleiter am Mittwoch. Mit Ketten werden die Stahltanks mit dem Wrack des Schiffs verbunden und in die richtige Position gebracht. Der Abtransport des Wracks nach Genua ist aber weiterhin für Montag geplant.