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Aus aller Welt

Görlitz: Überladener Laster mit Esel und Känguru gestoppt ++ Spanien: Junger Isländer stirbt nach Sturz aus Achterbahn ++ Japan: Zehn Verletzte durch ungewöhnlich starken Taifun

Überladener Laster mit Esel und Känguru gestoppt

Die Polizei hat auf der Autobahn 4 (Dresden–Görlitz) bei Vierkirchen einen völlig überladenen Kleinlaster gestoppt. Der 28-jährige Fahrer hatte sieben Esel, zwei Alpakas sowie ein Känguru an Bord, teilte die Polizei mit. Die Tiere seien auf engstem Raum zusammengepfercht gewesen. Die Esel hatten nur eine Fläche von vier Quadratmetern, die übrigen Tiere etwa zwei Quadratmeter zur Verfügung. Laut Polizei war der Kleinlaster auf dem Weg von Holland nach Polen – eine Strecke von mehr als 1000 Kilometern. Papiere konnte der Fahrer nur für die Esel vorzeigen. Die Tiere kamen in einer Auffangstelle unter, der 28-Jährige musste seine Fahrt ohne sie fortsetzen.

Junger Isländer stirbt nach Sturz aus Achterbahn

Ein Jugendlicher aus Island ist in einem Freizeitpark in Spanien beim Sturz aus einer Achterbahn ums Leben gekommen. Der 18-Jährige sei am Montag im Erlebnispark Terra Mítica im Urlaubsort Benidorm aus seinem Sitz in der Achterbahn „Inferno“ geschleudert worden, teilte die Polizei am Dienstag mit. „Er schlug auf dem Boden auf und starb kurz darauf im Krankenwagen.“ Nach Angaben der Polizei hatte sich der Schutzbügel am Sitz offenbar geöffnet. Es sei aber noch unklar, ob es sich um ein technisches Problem gehandelt habe. Die Achterbahn wurde gesperrt. Die Leitung des Freizeitparks erklärte, die Bahn sei offiziell als sicher bewertet worden.

Zehn Verletzte durch ungewöhnlich starken Taifun

Ein heftiger Taifun ist am Dienstag mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 194 Kilometern pro Stunde über die Okinawa-Inseln im Süden Japans hinweggefegt. Wie die Regierung der Präfektur Okinawa mitteilte, wurden zehn Menschen verletzt, einer davon schwer. Zudem galt ein Fischer als vermisst. Sturmböen peitschten die Wellen 14 Meter hoch. Der Flugverkehr wurde eingestellt, rund eine halbe Million Bewohner sollte ihre Häuser verlassen und Notunterkünfte aufsuchen. Experten bezeichneten den Taifun namens „Neoguri“ als einen der stärksten, die Japan während der Sommermonate bisher heimgesucht haben. Er nahm Kurs auf die Hauptinsel Honshu.