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Monaco: Tochter von erschossener Milliardärin wieder frei ++ Suche: Ermittler: Flug MH370 zuletzt auf Autopilot ++ Altenheim: 80-Jährige über 24 Stunden bedroht und missbraucht

Tochter von erschossener Milliardärin wieder frei

Im spektakulären Mordfall der monegassischen Immobilienerbin Hélène Pastor werden gegen deren Tochter Sylvia keine Vorwürfe mehr erhoben. Die Tochter der erschossenen Milliardärin sei in der Nacht auf Donnerstag wieder auf freien Fuß gesetzt worden, teilte die Staatsanwaltschaft in Marseille mit. Der Mann der Tochter, der polnische Geschäftsmann und Honorarkonsul Wojciech Janowski, ist weiter in Polizeigewahrsam. Er wird wohl verdächtigt, der Auftraggeber des Mordes an der 77-jährigen Hélène Pastor gewesen sein zu können. Die Ermittler hatten zunächst insgesamt 23 Menschen im Zusammenhang mit dem Mord festgenommen.

Ermittler: Flug MH370 zuletzt auf Autopilot

Das vermisste Malaysia-Airlines-Flugzeug flog nach Einschätzung der Ermittler vor dem Absturz im Indischen Ozean auf Autopilot. Das sagte der stellvertretende australische Regierungschef Warren Truss am Donnerstag in Canberra. Andernfalls hätte die Maschine auf ihrem letzten Flug Anfang März nicht eine so gerade Strecke fliegen können, wie die von Satelliten aufgefangenen elektronischen Signale der Maschine nahelegten. Wenn der Autopilot eingeschaltet ist, steuert der Bordcomputer das Flugzeug. Flug MH370 war am 8. März auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking mit 239 Menschen an Bord vom Kurs abgedreht. Vom Wrack fehlt immer noch jede Spur.

80-Jährige über 24 Stunden bedroht und missbraucht

Fast 24 Stunden lang soll ein 42-Jähriger in einem Rastatter Altenheim eine 80 Jahre alte Bewohnerin in seiner Gewalt gehabt und sexuell missbraucht haben. Die Frau konnte sich schließlich selbst retten. Der mutmaßliche Täter, ein Bekannter oder sogar entfernter Verwandter, ist nun in Haft, wie die Staatsanwaltschaft Baden-Baden mitteilte. Die Hintergründe der Tat liegen im Dunkeln. Die Frau lebt eigenständig in einer betreuten Wohnung. Sie soll während ihres Martyriums sogar Kontakt mit Leuten der Anlage gehabt haben, rief aber anscheinend aus Angst nicht um Hilfe – der Täter hatte sie mit einem Messer bedroht.