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Dänemark: Hausbesitzer dürfen fremde Hunde nicht mehr erschießen ++ Australien: Toter „zu dick“ für die Leichenhalle ++ Russland: Bär tötet Kräutersammlerin auf Kamtschatka ++ Deutschland: Polizei wertet 200 Spuren im Fall der Kofferleichen aus

Hausbesitzer dürfen fremde Hunde nicht mehr erschießen

Die dänische Regierung lockert zum 1. Juli das restriktive, seit 2005 gültige Hundegesetz. Demnach sollen nun Eigentümer streunende Hund auf ihrem Grundstück nicht mehr erschießen dürfen. Allerdings droht den Hundehaltern ein Bußgeld von bis zu 270 Euro, sollte ihr Tier wiederholt auf einem fremden Grundstück streunen. Auch soll künftig nicht mehr allein die Polizei entscheiden, ob ein Hund nach einem Biss eingeschläfert wird, sondern ein Gutachter.

Toter „zu dick“ für die Leichenhalle

Ein Leichenhaus in Australien hat eine Bestatterin abgewiesen, weil der Tote „zu dick“ für das Kühllager sei. Joanne Cummings beklagte, sie habe mit der Leiche des 200 Kilo schweren Mannes im Auto zurückfahren müssen, nachdem das Krankenhaus Hedland Health Campus sie abgewiesen hatte. Der Betreiber erklärte, die Halle könne nur Leichen bis 150 Kilo aufnehmen. Es sei aber geplant, die nötigen Geräte für die Aufnahme von Toten bis 300 Kilo anzuschaffen.

Bär tötet Kräutersammlerin auf Kamtschatka

Ein Bär hat auf der russischen Pazifikhalbinsel Kamtschatka eine Kräutersammlerin angegriffen und getötet. Ein Suchtrupp fand die Leiche der Frau nahe der Siedlung Sosnowka. Etliche Jäger wollen jetzt das Tier erlegen. Jährlich kommt es auf Kamtschatka zu vielen blutigen Zwischenfällen mit den mehrere Hundert Kilogramm schweren Bären. Mit rund 20.000 Exemplaren besitzt die Halbinsel eine der größten Braunbärenpopulationen der Welt.

Polizei wertet 200 Spuren im Fall der Kofferleichen aus

Im Fall der beiden Kofferleichen arbeitet die Stuttgarter Polizei mit Hochdruck an der Auswertung der rund 200 Spuren. Die Ermittler verteilten nun Flugblätter an Taxifahrer, weil das weibliche Opfer in der Nacht zum 30. Mai mit einem bisher unbekannten Begleiter zu einer Gaststätte gefahren sei, teilte ein Sprecher mit. Die 47 Jahre alte Frau und ein 50 Jahre alter Mann waren am 1. Juni tot in zwei Koffern gefunden worden.