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Unheil: Kenia trauert um den Riesenelefanten Satao ++ Unglück: Tschechin überlebt 25-Meter-Sturz aus Hochhaus ++ Unwetter: Panik nach mittelschwerem Erdbeben in Pakistan

Kenia trauert um den Riesenelefanten Satao

Der wegen seiner Größe und seiner riesigen Stoßzähne weithin bekannte Riesenelefant Satao ist das Opfer von Wilderern in Kenia geworden, teilte die Tierschutzorganisation Tsavo Trust am Sonnabend mit. Mit Satao sei ein „alter Freund“ verloren gegangen, „einer der meistgeliebten Elefanten“. Der etwa 45 Jahre alte Elefant wurde den Angaben zufolge im Tsavo-Nationalpark im Südosten des Landes von Wilderern getötet – „ein großes Leben wurde zerstört, damit irgendjemand weit weg von hier eine Schmuckdose auf seinen Kamin stellen kann“. Die Wilderer beschossen das Tier mit Giftpfeilen, zerhackten sein Gesicht und brachen die Stoßzähne heraus.

Tschechin überlebt 25-Meter-Sturz aus Hochhaus

Eine 58-jährige Frau hat in der nordosttschechischen Kleinstadt Trinec einen Sturz aus dem siebten Stock eines Hochhauses überlebt. Sie sei nicht direkt auf den Boden, sondern auf ein Vordach über dem Hauseingang gefallen, zitierte das Internetportal Idnes.cz am Sonnabend einen Polizeisprecher. Das habe den Sturz aus 25 Metern Höhe noch etwas gedämpft. Die Frau sei beim Eintreffen der Sanitäter schwer verletzt, aber ansprechbar und außer Lebensgefahr gewesen. Nun ermittle die Polizei, wie es zu dem Sturz gekommen sei. Weder Fremdverschulden noch ein Selbstmordversuch würden ausgeschlossen.

Panik nach mittelschwerem Erdbeben in Pakistan

Der Nordwesten Pakistans ist am Sonnabend von einem mittelschweren Erdbeben erschüttert worden. Berichte über Verletzte oder Schäden gab es zunächst nicht. Das meteorologische Institut Pakistans maß den Erdstoß mit einer Stärke von 6,0. Die Erschütterungen seien in Peshawar, Swat Valley und einigen Gegenden in der Nähe zu spüren gewesen. Das Epizentrum lag im Hindukusch im benachbarten Afghanistan. Peshawar ist die Hauptstadt der Provinz Khyber Pakhtunkhwa, die an der Grenze zu Afghanistan liegt. Das Erdbeben löste nach Angaben pakistanischer Medien Panik aus. Die Menschen seien aus ihren Häusern und Büros gerannt. Pakistan ist häufig Schauplatz von Erdbeben.