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Also darum: Rowling spendet für ein britisches Schottland ++ Also dann: Brandauer: „Schauspieler kann man nicht werden“ ++ Also deshalb: Oliver Kahns Sohn soll kein Torwart werden ++ Also dafür: Ex-Spice-Girl Mel B wird Jurorin bei „The X-Factor“

Rowling spendet für ein britisches Schottland

„Harry Potter“-Autorin Joanne K. Rowling will Schottland im Vereinigten Königreich halten. Die 48-Jährige, die seit über 20 Jahren in Edinburgh lebt, hat eine Million Pfund (1,24 Millionen Euro) für den Wahlkampf der probritischen Kampagne gespendet. Die Autorin bestätigte auf ihrer Homepage die Spende und legte dabei auch ausführlich dar, warum sie den Ausstieg aus dem Königreich für riskant hält. Sie sei zwar in England geboren, wolle aber für immer in Schottland bleiben. Die Schotten stimmen am 18. September über ihre Unabhängigkeit ab.

Brandauer: „Schauspieler kann man nicht werden“

Der Beruf des Schauspielers ist nach Meinung von Altmeister Klaus Maria Brandauer, 70, nicht erlernbar. „Schauspieler kann man nicht werden, sondern nur sein“, sagte er der Frankfurter Zeitschrift „UniReport“. Denn außer dem nötigen Handwerkszeug gehe es um eine bestimmte Form der Präsenz und darum, sich mitteilen zu können. Die wichtigste Ressource eines Schauspielers sei das eigene Leben und Erleben – er müsse bereit sein, dieses in seine Arbeit einfließen zu lassen. Brandauer ist anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Goethe-Universität zu Gast in Frankfurt.

Oliver Kahns Sohn soll kein Torwart werden

Ex-Nationaltorwart Oliver Kahn will nicht, dass sein Sohn in seine Fußstapfen tritt. „Mein Großer spielt Fußball, und das nicht schlecht“, sagte Kahn der Zeitschrift „Bunte“. „Aber ich habe ihm bereits früh nahegelegt, kein Torwart zu werden. Er kann von mir aus jede Position spielen. Nur nicht im Tor stehen“, sagte der 44-Jährige. Oliver Kahn selbst stand bei insgesamt 86 Länderspielen der Fußball-Nationalmannschaft im Tor und bestritt von 1987 bis 2008 insgesamt 557 Bundesliga-Einsätze, davon 128 für den Karlsruher SC und 429 für den FC Bayern München.

Ex-Spice-Girl Mel B wird Jurorin bei „The X-Factor“

Die frühere Spice-Girls-Sängerin Melanie Brown alias Mel B setzt ihre Karriere als Jurorin in Castingshows fort. Die 39-Jährige wird künftig in der britischen Ausgabe von „The X Factor“ über Wohl und Wehe besser oder schlechter singender Kandidaten entscheiden. Der Sender ITV bestätigte am Mittwoch die Personalie. „Ich freue mich wahnsinnig“, sagte Produzent und Jurymitglied Simon Cowell. Mel B sei temperamentvoll, eigensinnig und eine tolle Mentorin. Derzeit ist die Britin Jurymitglied beim australischen Kinder-Casting „The Voice Kids“.