Nachrichten

Aus aller Welt

Schlechtes Gewissen: Jan Ullrich entschuldigt sich bei Unfallopfern ++ Schlechte Mutter: Britin vergisst ihr Kind in Londoner Taxi ++ Schlechte Gesundheit: Ermittlungen gegen KZ-Aufseher eingestellt

Jan Ullrich entschuldigt sich bei Unfallopfern

Ex-Radprofi Jan Ullrich hat sich nach eigenen Angaben bei den Geschädigten des von ihm verursachten Autounfalls in der Schweiz persönlich entschuldigt. „Das war mir ein wichtiges Anliegen“, erklärte der 40-Jährige bei Facebook. Er sei mit einem Strauß Blumen zu ihnen gefahren und habe um Verzeihung gebeten. Die Entschuldigung sei von allen angenommen worden. „Das beruhigt mein Gewissen zwar nicht – macht aber ein gutes Gefühl! Ich bin heilfroh, dass alle einen Schutzengel hatten.“ Ullrich hatte am Mittwoch in einer Erklärung zugegeben, am Montag unter Alkoholeinfluss im Kanton Thurgau einen Unfall verursacht zu haben.

Britin vergisst ihr Kind in Londoner Taxi

Ein etwa ein Jahr altes Baby hat eine unfreiwillige Stadtrundfahrt in einem der berühmten Londoner Taxis unternommen. Die Mutter hatte das Kind auf dem Rücksitz des „Black Cabs“ vergessen, wie der Fahrer im BBC-Radio berichtete. „Ein Fahrgast stieg ein und fragte mich, ob ich wüsste, dass ein kleines Mädchen auf dem Rücksitz liegt“, sagte Taxifahrer Ertan Rasit. Er habe das Kind dann nach vorne genommen, auf seinen Schoß gesetzt und den Kopf an seiner Brust angelehnt. So sei er dorthin gefahren, wo er die Mutter zuvor abgesetzt hatte. Am Ziel angekommen, habe ihn schon die aufgelöste Mutter erwartet, begleitet von der Polizei und einer Meute Schaulustiger.

Ermittlungen gegen KZ-Aufseher eingestellt

Die Staatsanwaltschaft Halle hat das Ermittlungsverfahren gegen einen mutmaßlichen KZ-Aufseher eingestellt. Der 90-Jährige sei aufgrund einer Demenzerkrankung nicht mehr vernehmungsfähig, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Donnerstag. Zu diesem Schluss sei ein psychiatrisches Gutachten gelangt. Damit sei eine spätere Verhandlung ausgeschlossen. Die Staatsanwaltschaft Halle hatte im Dezember ein Ermittlungsverfahren wegen mehrfacher Beihilfe zum Mord gegen den Mann eingeleitet. Der heute 90-Jährige soll Aufseher im Konzentrationslager Auschwitz III – dem Außenlager Monowitz – gewesen sein.