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Vermeintliche Entführung: Im Flugzeug Toilettentür mit Cockpittür verwechselt ++ Noble Unterkunft: Absteigen in Schönbrunn und wohnen wie Sissi ++ Gebrochener Rekord: Krebskranker Jugendlicher sammelt Spendenmillionen ++ Klumpiges Strandgut: Tonnenweise Paraffin bei Prora auf Rügen angespült

Im Flugzeug Toilettentür mit Cockpittür verwechselt

Am Freitag hatte ein betrunkener Flugzeugpassagier auf dem Flug von Brisbane nach Bali versucht, in das Cockpit einzudringen. Er hatte dadurch einen Entführungsalarm ausgelöst. Nun hat Matt Christoph Lockley bei der indonesischen Polizei angegeben, er habe die Cockpittür mit der Tür zur Toilette verwechselt. Als diese sich nicht öffnen ließ, habe er dagegen geschlagen. Nach dem Vorfall war Lockley gefesselt und auf Bali der Polizei übergeben worden.

Absteigen in Schönbrunn und wohnen wie Sissi

In Schloss Schönbrunn bei Wien, der Sommerresidenz der Habsburger, verbrachte einst Marie Antoinette, die spätere französische Königin, ihre Kindheit. Hier wohnte auch Kaiserin Elisabeth gern. Nun können sich Touristen einquartieren – Butler, Koch und Pferdekutsche inklusive. Nach einer Renovierung verfügt die Suite über zwei Schlafzimmer, zwei Bäder, einen Salon, ein Wohnzimmer und eine Küchenzeile mit einem Kühlschrank voller Champagner.

Krebskranker Jugendlicher sammelt Spendenmillionen

Ein an Darmkrebs leidender junger Brite hat mit einer Spendenkampagne zugunsten einer Organisation alle Rekorde gebrochen. Wie der 19-jährige Stephen Sutton am Sonntag mitteilte, erreicht das Spendenaufkommen umgerechnet 3,3 Millionen Euro. Ursprünglich wollte er 10.000 Pfund für den Teenage Cancer Trust, eine Stiftung für den Kampf gegen Krebs bei Jugendlichen, sammeln. Die Ärzte halten Sutton für unheilbar.

Tonnenweise Paraffin bei Prora auf Rügen angespült

An der Küste Rügens sind größere Mengen Paraffin angespült worden. Betroffen sind unter anderem Abschnitte bei Prora, Glowe und Juliusruh, wie das Umweltministerium mitteilt. Die Klumpen sind demzufolge erbsen- bis tennisballgroß. Bisher hätten Einsatzkräfte allein bei Prora sechs Tonnen Paraffin eingesammelt. Paraffin ist ein Erdölprodukt, aber nicht gefährlich, sofern man es nicht isst. Verwendet wird es unter anderem für Kosmetika und Kerzen.