Royals

Selfies mit australischen Fans

Sydney, Wüste, Uluru: William, Kate und George in Down Under

Postkartenwetter für Prinz William, seine Frau Kate und Baby George in Australien: Bei strahlendem Sonnenschein hat das Herzogspaar von Cambridge die ersten Termine in Sydney absolviert. Beim Bad in der Menge begeisterten Kate und William am Mittwoch die Australier und posierten mit Fans für „Selfies“.

Nur wenig bekamen die Australier aber von Baby George zu sehen. Bei der Ankunft in Sydney trug Kate ihren fast neun Monate alten Sohn die Flugzeugstufen hinunter, William übernahm den Kleinen später, als Kate im leuchtend gelben Kostüm der in London lebenden serbischen Designerin Roksanda Ilincic die Begrüßungsblumen entgegennahm. Das Kindermädchen verschwand mit dem kleinen Prinzen, während Kate und William zum offiziellen Empfang im Opernhaus am Hafen weiterfuhren.

Dort lobte William die Australier: „Australien und die Australier sind für uns immer ein Leuchtfeuer für Zuversicht, Kreativität in der Kunst und sportliche Leistung gewesen“, sagte die Nummer zwei der britischen Thronfolge.

Am Flughafen hatten Premierminister Tony Abbott und seine Frau die royalen Besucher begrüßt. Der eigentliche Gastgeber, der Ministerpräsident des Bundesstaates New South Wales, Barry O'Farrell, fehlte: Er war wenige Stunden vorher nach einem Korruptionsskandal überraschend zurückgetreten. Die 93-jährige Olga Bush wartete mit ihren Enkelinnen am Flughafen: Sie habe auch frühere Besuche der Queen und von Prinzessin Diana miterlebt, erzählt sie dem „Daily Telegraph“. Es geben ein Foto von Diana mit ihrer Tochter.

Prinz George dürfte die meiste Zeit mit seinem Kindermädchen im Haus des Generalgouverneurs Sir Peter Cosgrove in Sydney verbringen. William und Kate absolvieren wie in Neuseeland die meisten Termine ohne ihren Sohn. Die beiden besuchen unter anderem Brisbane, Adelaide, die Hauptstadt Canberra und die Wüste in Zentralaustralien mit dem Uluru, dem heiligen Berg der Aboriginees, der früher Ayers Rock genannt wurde.

Baby George könnte dann jedoch am Sonntag bei einem Besuch in Sydneys Taronga-Zoo mit dabei sein. Dort wird ein Gehege für Kaninchennasenbeutler, die auf Englisch „Bilby“ heißen, nach ihm benannt. „Ich glaube, das erste Wort von George könnte „Bilby“ sein, auch weil „Koala“ viel schwieriger ist“, sagte sein stolzer Papa.

Prinz William und Kate hatten ihre neuntägige Neuseelandtour am Morgen in strömendem Regen abgeschlossen. Der Besuch war ein voller Erfolg, waren sich Kommentatoren einig: Die Neuseeländer waren von der jungen, gar nicht steifen Familie hellauf begeistert. Klein George wurde mit Teddybären, aber auch größeren Geschenken bedacht: einem aufblasbaren Boot, einem Minifahrrad im Maori-Design der neuseeländischen Ureinwohner und einem Minipilotenhelm mit Opossumfell.