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Verdacht: Verdächtige Rucksäcke lösen in Boston Evakuierung aus ++ Verbrechen: Direktor des Virunga-Parks im Kongo angeschossen ++ Vereine: Mehr Klubs in Deutschland, aber weniger Mitglieder ++ Verärgerung: Pjöngjang beschwert sich über Kim-Plakat bei Friseur

Verdächtige Rucksäcke lösen in Boston Evakuierung aus

Zwei verdächtige Rucksäcke haben in Boston am Jahrestag des Anschlags auf den dortigen Marathon eine Evakuierung ausgelöst. Hunderte Menschen wurden am Dienstagabend (Ortszeit) in Sicherheit gebracht, nachdem die beiden Rucksäcke in der Nähe des damaligen Anschlagsorts gefunden worden waren. Ein Verdächtiger sei in Gewahrsam genommen worden. Ein Team von Bombenentschärfern sprengte die Rucksäcke vorsorglich.

Direktor des Virunga-Parks im Kongo angeschossen

Der Direktor des für seine Berggorillas berühmten Virunga-Nationalparks in der Demokratischen Republik Kongo, Emanuel de Merode, ist von Unbekannten durch zwei Schüsse in Brust und Unterleib schwer verletzt worden. Sein Zustand sei „ernst, aber stabil, teilte die Umweltorganisation WWF am Mittwoch mit. Der 43-Jährige war auf dem Weg von der Stadt Goma zurück in den Park. Im Kongo wüten Rebellen, Wilderer und die Mafia.

Mehr Klubs in Deutschland, aber weniger Mitglieder

Die Deutschen sind keine Vereinsmeier mehr, besagt eine repräsentative Umfrage der BAT-Stiftung für Zukunftsfragen in Hamburg. Demnach hat sich die Anzahl der Vereine seit 1970 auf rund 600.000 verfünffacht. Gleichzeitig sank der Anteil der Mitglieder von 62 Prozent im Jahr 1990 auf noch 44 Prozent. Der Anteil der Landbewohner, die in einem Verein sind, ist über die Jahre konstant geblieben, dagegen sank jener der Großstädter um zehn Prozent.

Pjöngjang beschwert sich über Kim-Plakat bei Friseur

Nachdem ein Londoner Friseur mit einem Plakat des nordkoreanischen Staatschefs Kim Yong-un warb („Tag der schlechten Haare“), ging beim britischen Außenministerium ein Beschwerdebrief der Botschaft Nordkoreas ein mit der Forderung, die Provokation zu stoppen. Die Polizei teilte indes mit, eine Straftat liege nicht vor. Derweil wird über den Verbleib des Friseurs gerätselt – er ist verschwunden.