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Tschechien: Polizei jagt Serientäter nach Taxi-Morden in Prag ++ Nigeria: Dutzende Tote bei Anschlag auf Busbahnhof in Abuja ++ Frankreich: Nazi-Objekte werden in Paris doch nicht versteigert

Polizei jagt Serientäter nach Taxi-Morden in Prag

Die Polizei hat Taxifahrer in Prag eindringlich vor einem gefährlichen Serienmörder gewarnt, wie Medien berichteten. Die Leichen von zwei 26 und 60 Jahre alten Fahrern waren Ende voriger Woche am Stadtrand gefunden worden. Der oder die Täter bestiegen das Taxi jeweils im Zentrum der Touristenhochburg und dirigierten es an einen abgelegenen Ort. Dort wurden die Fahrer erschossen. Im Februar war ein dritter Taxifahrer erschossen gefunden worden.

Dutzende Tote bei Anschlag auf Busbahnhof in Abuja

Bei einem Doppelanschlag auf einen belebten Busbahnhof in der nigerianischen Hauptstadt Abuja sind am Montag zahlreiche Menschen getötet worden. Es habe „dutzende Tote“ bei der Explosion von zwei Bomben an dem Busbahnhof gegeben, sagte ein Sprecher der Nationalen Krisenmanagementbehörde. Andere Quellen sprechen von 200 Toten. Wer hinter den Anschlägen steckt, war noch unklar.

Nazi-Objekte werden in Paris doch nicht versteigert

Angesichts eines Sturms der Entrüstung hat ein Auktionshaus in Frankreich die geplante Versteigerung von persönlichen Gegenständen Adolf Hitlers und des NS-Reichsmarschalls Hermann Göring abgesagt. Die französische Auktionsaufsicht CVV erklärte, dass das Auktionshaus Vermot de Pas auf die Versteigerung Ende April verzichte. Kulturministerin Aurélie Filippetti sprach von einer „aus historischer und moralischer Sicht notwendigen Entscheidung“.