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Auktion: 36 Millionen Dollar für seltene Ming-Tasse gezahlt ++ Havarie: Deutsches Containerschiff vor Hongkong auf Grund ++ Rettung: Krankem Mädchen von US-Segeljacht geht es besser

36 Millionen Dollar für seltene Ming-Tasse gezahlt

Eine mehr als 500 Jahre alte Tasse aus der chinesischen Ming-Dynastie ist bei einer Auktion in Hongkong für 36 Millionen Dollar (rund 26 Millionen Euro) versteigert worden. Die Summe übertraf am Dienstag den bisherigen Rekordpreis für chinesisches Porzellan. Wie das Auktionshaus Sotheby’s mitteilte, erhielt ein chinesischer Sammler vom Festland den Zuschlag. Die Tasse hat einen Durchmesser von nur acht Zentimetern. Sie ist als „Hühnertasse“ bekannt, weil sie mit einem Hahn, einer Henne und deren Küken dekoriert ist. Das Gefäß wurde während der Herrschaft des Kaisers Chenghua angefertigt, der von 1465 bis 1487 regierte.

Deutsches Containerschiff vor Hongkong auf Grund

Ein Hamburger Containerschiff ist vor Hongkong auf Grund gelaufen. Nach einem Stromausfall an Bord der „Hansa Constitution“ sei das Schiff am Sonntag nicht mehr manövrierfähig gewesen, sagte eine Sprecherin der Reederei Hansa Shipping. Als der Strom ausfiel, wurde der Anker geworfen, dennoch lief der Frachter langsam auf die Küste auf. Womöglich hätten Monsunwinde das Schiff bis vor einen Sportplatz der Universität Hongkong getrieben. Die Ursache des Stromausfalls werde derzeit untersucht. Schäden am Schiff oder an der Umwelt habe es nicht gegeben. Die Stromversorgung war nach einer Zeit wieder hergestellt.

Krankem Mädchen von US-Segeljacht geht es besser

Dem von einer Segeljacht im Pazifik geborgenen kleinen Mädchen geht es besser. Die ein Jahr alte Lyra spreche gut auf die Medikamente an, das Fieber sei weg, sagte ihre Tante. Die Eltern waren mit Lyra und ihrer drei Jahre alten Schwester vor rund zwei Wochen zu einer Weltumseglung aufgebrochen. Am vergangenen Donnerstag hatten sie rund 1450 Kilometer südwestlich der mexikanischen Halbinsel Cabo San Lucas einen Notruf abgesetzt. Das kleine Mädchen war an salmonellenähnlichen Symptomen erkrankt. Zudem waren auf dem Boot „Rebel Heart“ Steuerung und Kommunikationsgeräte ausgefallen. Die Fregatte „USS Vandegrift“ hatte die Familie an Bord genommen.