Schmuggel

Schon wieder 20 Kilo Drogen in einer Bananenkiste

20 Kilo Drogen in der Bananenkiste: Mitarbeiter eines Supermarktes in Eilenburg (Sachsen) haben in einer Bananenlieferung eine weiße Substanz entdeckt.

Dabei handele es sich „mit hoher Wahrscheinlichkeit“ um Drogen, sagte ein Sprecher der Leipziger Polizei am Sonnabend. Dies hätten Vortests ergeben, eine gutachterliche Bestätigung stehe allerdings noch aus. Die rund 20 Kilogramm waren zwischen den Südfrüchten in einer der Kisten versteckt. Herkunft und Transportweg der Lieferung werden derzeit ermittelt.

Der Fund ist nicht der erste in dieser speziellen Verpackung. Erst zu Jahresbeginn war in fünf Aldi-Filialen in Berlin und Brandenburg Rauschgift in Bananenkisten aufgetaucht. Der Zufallsfund summierte sich auf rund 140 Kilogramm Kokain. Den Angaben zufolge war es der zweitgrößte Kokainfund in Berlin seit Gründung der Ermittlungsgruppe Rauschgift im Jahr 1978. Fahnder vermuteten eine Panne bei den Schmugglern als Ursache. Die sieben Kisten mit Drogen befanden sich damals in einer Lieferung mit insgesamt 1150 Kisten.

Zollfahnder etwa im Hamburger Hafen kontrollieren täglich etwa 220 verdächtige Container, die mit Schiffen ankommen. Insgesamt werden dort aber 25.000 Container mit Ware am Tag umgeschlagen.