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Busunglück: 30 Tote in Thailand nach Sturz in eine Schlucht ++ Leichenfund: Frau sitzt ein halbes Jahr tot vor dem Fernseher ++ Urlaubstod: Deutsche Touristin stirbt nach Blitzschlag ++ Papphäuser: „Architektur-Nobelpreis“ für Notunterkünfte

30 Tote in Thailand nach Sturz in eine Schlucht

Bei einem Busunfall in Westthailand sind 30 Menschen ums Leben gekommen, 22 wurden verletzt. Der Bus, in dem sich Arbeiter befanden, sei von einer Bergstraße abgekommen und einen Hang hinabgestürzt, teilte der Gouverneur der Provinz Tak mit. Der Busfahrer habe auf der steilen, kurvigen Straße versucht, mehrere Autos zu überholen. Dabei sei er von der Straße abgekommen. Er habe nach dem Unfall angegeben, dass die Bremsen versagt hätten.

Frau sitzt ein halbes Jahr tot vor dem Fernseher

Eine Frau ist im hessischen Oberursel vor dem laufenden Fernseher gestorben und sechs Monate lang unentdeckt geblieben. Wie die Polizei mitteilte, lebte die 66-Jährige in einem Mietshaus mit rund 30 Parteien. Durch einen vollen Briefkasten waren Anwohner darauf aufmerksam geworden, dass mit der Nachbarin etwas nicht stimmt. Die Polizei ließ die Haustür öffnen und fand die teils mumifizierte Leiche. Die Rentnerin starb wohl eines natürlichen Todes.

Deutsche Touristin stirbt nach Blitzschlag

Eine deutsche Touristin ist in Australien mehrere Tage nach einem Blitzschlag gestorben. Die 22-Jährige starb am Montag, teilte das behandelnde Krankenhaus in Perth jetzt mit. Demnach waren die Eltern noch angereist, um bei ihrer Tochter zu sein. Die junge Frau hielt sich für einen Arbeitsurlaub auf einer Schaffarm auf. Dort wurde sie auf einer Weide getroffen. Auch vier weitere Menschen in ihrer Nähe wurden zu Boden geworfen, aber nicht schwer verletzt.

„Architektur-Nobelpreis“ für Notunterkünfte

Der Pritzker-Preis, quasi der Nobelpreis für Architektur, geht 2014 an den Japaner Shigeru Ban. Der 56-Jährige baue „günstige, aber würdige Unterkünfte und öffentliche Gebäude in schwer verwüsteten Gegenden“, so die Jury. Das humanitäre Engagement Bans sei beispielhaft. Er ist unter anderem für den Bau von Notunterkünften aus Pappe bekannt. Nach dem Tsunami 2011 entwarf er Behausungen für Obdachlose.