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Mitgeschleift: Zug fährt mit Leiche an der Front in einen Bahnhof ein ++ Mordprozess: Pistorius bestellte kurz vor Tat sechs neue Waffen ++ Gipfelstau: Leitern am Mount Everest sollen Aufstieg erleichtern

Zug fährt mit Leiche an der Front in einen Bahnhof ein

Mit der Leiche eines Radfahrers an seiner Front ist ein Hochgeschwindigkeitszug TGV in den Bahnhof von Mülhausen in Ostfrankreich eingefahren. Der 48-jährige Mann sei über rund 40 Kilometer von dem Zug mitgeschleift worden, teilte ein Sprecher der staatlichen Bahngesellschaft SNCF am Montag mit. Die Leiche vorne an der Lokomotive sei für den Fahrer nicht zu sehen gewesen. Der Radfahrer war am Sonntag an einem Bahnübergang bei der Gemeinde Petit-Croix im Département Territoire-de-Belfort von dem Zug erfasst worden. Unklar war zunächst, ob es sich um einen Unfall handelte oder ob der Mann sich das Leben nahm.

Pistorius bestellte kurz vor Tat sechs neue Waffen

Der wegen Mordes an seiner Freundin angeklagte südafrikanische Sprintstar Oscar Pistorius hatte vor den tödlichen Schüssen auf Reeva Steenkamp sechs neue Feuerwaffen bestellt – mehr als gesetzlich erlaubt. Die Rechnung für die drei Pistolen, zwei Revolver und ein Gewehr habe Pistorius am Todestag von Steenkamp, dem 14. Februar 2013, erhalten, sagte Sean Rens, Lizenzgeber für Waffen, vor Gericht. Einen Monat später sei die Bestellung annulliert worden. Normalerweise dürfen Nicht-Sammler in Südafrika höchstens vier Schusswaffen besitzen. Pistorius muss sich wegen der Tötung seiner Freundin Steenkamp seit Anfang März vor Gericht verantworten. Der an den Unterschenkeln amputierte Sprintstar hatte sie in der Nacht zum Valentinstag vergangenen Jahres durch die geschlossene Badezimmertür seines Hauses erschossen.

Leitern am Mount Everest sollen Aufstieg erleichtern

Die nepalesische Regierung erwägt die Installation von Leitern am Gipfel des Mount Everest. „Es gibt einen Stau am Hillary Step in der Hauptsaison von April bis Juni, und daher ziehen wir in Betracht, dort Leitern anzubringen“, sagte ein Sprecher des Tourismusministeriums. Wann dies geschehen solle, sei noch unklar. Expeditionsleiter hatten bereits angekündigt, an schwierigen Passagen zusätzliche Seile zu befestigen, um lange Wartezeiten für die Bergsteiger zu verhindern.