Meldungen

WeltNews

Wunder: 80 Jahre alte Bibel überstand Gasexplosion von Harlem ++ Diebstahl: Einbruch in Villa von Altbischof Walter Mixa ++ Begegnung: Schiffbrüchiger trifft Familie von Kameraden ++ Vergiftet: Gepanschter Alkohol tötet Dorfbewohner in Russland

80 Jahre alte Bibel überstand Gasexplosion von Harlem

Einige Gläubige nennen es das „Wunder von Harlem“: Eine mehr als 80 Jahre alte Bibel hat die Gasexplosion am Mittwoch im New Yorker Stadtteil Harlem überstanden. Das Buch wurde – mitgenommen, aber nicht ernsthaft beschädigt – aus den Trümmern der beiden zusammengestürzten Wohnblöcke geborgen und am Wochenende für einen Gottesdienst genutzt. In einem der beiden Wohnblöcke war die Spanish Christian Church of Harlem untergebracht. Fünf der acht Toten der Explosion waren Gemeindemitglieder.

Einbruch in Villa von Altbischof Walter Mixa

Der Ausburger Altbischof Walter Mixa(72) ist bestohlen worden. Ein Unbekannter brach bereits am vergangenen Mittwoch in Mixas Villa im bayerischen Gunzenheim ein und nahm fünf Kreuze samt Kette und mehrere Ringe mit. Die Polizei Donauwörth bestätigte jetzt einen Bericht der „Augsburger Allgemeinen“. Der Täter schlug nach Angaben der Ermittler ein Fenster auf der Gebäuderückseite ein und stieg durch dieses in das Haus ein. Der Schaden liegt bei mehreren Tausend Euro.

Schiffbrüchiger trifft Familie von Kameraden

Der nach über 13-monatiger Irrfahrt gerettete Schiffbrüchige José Salvador Alvarenga hat am Wochenende die Familie seines auf dem Meer verstorbenen Kameraden besucht. „Das gibt mir Frieden, denn im Traum hat er mich aufgefordert, mit seiner Mutter zu sprechen“, sagte er. Der Salvadorianer Alvarenga war am 30. Januar auf den Marshallinseln gestrandet. Nach eigenen Angaben war er Ende 2012 mit seinem Kameraden zur Haifischjagd aufgebrochen. Nach einer Panne seines Boots trieb er demnach hilflos auf dem Pazifik. Sein Begleiter starb unterwegs.

Gepanschter Alkohol tötet Dorfbewohner in Russland

In einem russischen Dorf nahe der Grenze zu China sind elf Menschen an gepanschtem Alkohol gestorben. Der Verdacht der Ermittler fällt auf eine Gruppe Händler, die kürzlich in das Dorf gekommen und Wodka, ein anderes Getränk chinesischer Herstellung sowie eine nicht zum Trinken bestimmte Flüssigkeit verkauft haben soll. Es wurde ein Verfahren wegen Verdachts auf fahrlässige Tötung eingeleitet. In Russland sterben jedes Jahr Tausende Menschen nach dem Konsum von gepanschtem Alkohol.