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Thüringen: Vollgetankt nach Ladenschluss ++ Pistorius-Prozess: Ex-Polizist räumt Ermittlungspannen ein ++ Südtirol: Deutscher Wintersportler stürzt in den Tod

Vollgetankt nach Ladenschluss

Weil an der Tankstelle niemand sein Geld haben wollte, hat sich ein ehrlicher Autofahrer zum Bezahlen an die Polizei gewandt. Der 40-jährige Mann tankte sein Auto in der Nacht zum Freitag in Pößneck (Saale-Orla-Kreis) problemlos auf, wie ein Sprecher der Polizei in Saalfeld sagte. Erst danach merkte er, dass die Tankstelle schon geschlossen war. In seiner Not fuhr der Mann zur nächsten Polizeiwache, hinterlegte dort seine Personalien und versprach, am nächsten Tag zu bezahlen. Der von der Polizei verständigte Tankstellenbetreiber hatte vergessen, die Zapfsäulen am Abend abzustellen.

Ex-Polizist räumt Ermittlungspannen ein

Im Mordprozess gegen Oscar Pistorius in Südafrika sind am Freitag schwere Ermittlungspannen zur Sprache gekommen: Im Zeugenstand räumte ein ehemaliger Polizeibeamter, Giliam van Rensburg, ein, dass ein Kollege die Tatwaffe ohne Schutzhandschuhe angefasst habe und eine wertvolle Uhr aus dem Besitz des angeklagten Sprintstars spurlos vom Tatort verschwand. „Der Ballistiker hantierte ohne Handschuhe an der Waffe rum. Er hatte schon das Magazin herausgenommen“, sagte der 2013 aus dem Polizeidienst ausgeschiedene van Rensburg. „Ich habe in gefragt: Was machen Sie da? Er hat ‚Entschuldigung‘ gesagt, sie an ihren Platz zurückgelegt und dann nur seine Handschuhe aus seiner Tasche gezogen“, sagte der frühere Kommissariatsleiter.

Deutscher Wintersportler stürzt in den Tod

Ein Skitourengeher aus Deutschland ist in den Alpen in Südtirol etwa 1000 Meter tief abgestürzt und ums Leben gekommen. Der 34-Jährige war am Freitagmorgen in einer Höhe von etwa 3800 Metern an der Nordwand des Ortler unterwegs und stürzte aus zunächst ungeklärter Ursache ab, wie das Nachrichtenportal „Südtirol Online“ berichtete. Der Mann war ersten Erkenntnissen zufolge alleine unterwegs. Andere Wintersportler hörten seine Schreie und alarmierten die Rettungskräfte, die jedoch nur noch seine Leiche bergen konnten. Die genaue Herkunft des Verunglückten war zunächst unklar.