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Viel Zeit: Mann kommt nach 26 Jahren in der Todeszelle frei ++ Viel Schnee: Mindestens vier Tote durch Lawinen in Kaschmir ++ Viel Aggression: Polizei muss Familie vor ihrem Kater retten

Mann kommt nach 26 Jahren in der Todeszelle frei

Glenn Ford hat fast 26 Jahre in einer Todeszelle in Louisiana verbracht, nun kam der 64-Jährige frei. Wenige Stunden zuvor hatte eine Richterin ein Mordurteil gegen ihn aufgehoben. Ford war 1984 zum Tode verurteilt worden, weil er einen Juwelier getötet haben soll, für den er gelegentlich Gartenarbeit verrichtet hatte. Er hatte die Tat immer bestritten. Kürzlich waren neue Hinweise aufgetaucht, die seine Aussage untermauerten, dass er sich zur Tatzeit nicht in der Nähe des Tatortes aufgehalten hatte. Fords Anwälte zeigten sich erfreut und sagten, der Prozess sei fundamental verzerrt gewesen. Dem Ex-Häftling steht eine Entschädigung von umgerechnet bis zu 240.000 Euro zu.

Mindestens vier Tote durch Lawinen in Kaschmir

Nach ungewöhnlich heftigen Schneefällen sind in der Region Kaschmir mindestens 14 Menschen durch Lawinen getötet worden. Zehn von ihnen starben auf indischer Seite, vier auf pakistanischer, so die Behörden am Mittwoch. Darüber hinaus wurden zahlreiche Häuser zerstört. Durch den Schnee gingen auch Hochspannungsleitungen kaputt, einige Teile der Region waren von der Außenwelt abgeschnitten.

In der Gebirgsregion sind besonders im Frühjahr Lawinenabgänge normal. Allerdings fiel in der Region für den Monat März ungewöhnlich viel Schnee. 2012 waren bei einem Lawinenabgang im pakistanischen Teil 140 Menschen getötet worden, darunter 129 Soldaten.

Polizei muss Familie vor ihrem Kater retten

Ein zehn Kilogramm schwerer Kater mit besonderem Aggressionspotenzial hat seine Besitzer, ein Ehepaar mit sieben Monate altem Kind, in Oregon (USA) in Schach gehalten, sodass sie die Polizei zu Hilfe rufen musste. Wie die örtliche Presse berichtet, griff „Lux“ zunächst den Sohn an. Vater Lee Palmer versetzte dem Kater daraufhin einen Tritt – was die Lage verschärfte. „Er greift uns an, er ist vor unserer Schlafzimmertür“, gab Palmer beim Notruf dann zu Protokoll. Eine Notrufmitarbeiterin entsandte ihre Kollegen, die „Lux“ schließlich einfingen. Nun berät die Familie, was mit dem Tier wohl zu tun ist.