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Niedersachsen: Auto fährt absichtlich Faschingsgruppe an ++ Gesetz: Everest-Bergsteiger müssen Müll mit hinunter nehmen ++ Wetter: Eiseskälte blockiert US-Hauptstadt Washington ++ Schock: Japanische Eltern bekommen Brief von ihrer toten Tochter

Auto fährt absichtlich Faschingsgruppe an

Ein 44 Jahre alter Autofahrer hat zwei Mitglieder einer Faschingsgruppe im niedersächsischen Winsen vermutlich absichtlich angefahren und schwer verletzt. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren wegen versuchten Totschlags eingeleitet, teilte die Polizei mit. Nach ersten Erkenntnissen hatte eine Gruppe Feiernder den Wagen des Mannes am Montag auf einer Straße angehalten, weil sie um eine Spende bitten wollte – wie es für den dortigen Faschingsbrauch üblich ist. Dabei habe sich der Mann beschwert und kurz darauf Gas gegeben.

Everest-Bergsteiger müssen Müll mit hinunter nehmen

Everest-Bergsteiger müssen nach einem neuen Gesetz ihren Müll wieder mit nach unten schleppen. Ab April habe jeder mindestens acht Kilogramm Abfall im Basislager in Nepal abzugeben, sagte Madhusudan Burlakoti vom Tourismusministerium. So solle der welthöchste Berg vor Vermüllung geschützt werden. Derzeit liegen an seinen Hängen unzählige Sauerstoffflaschen, Dosen und Kartuschen. Welche Strafe die Bergsteiger fürchten müssen, wenn sie ihren Abfall liegen lassen, steht noch nicht fest.

Eiseskälte blockiert US-Hauptstadt Washington

Eiseskälte, starke Winde und neue Schneefälle haben in der US-Hauptstadt Washington den Busverkehr lahmgelegt. Schulen und Zoos mussten schließen. Nahezu alle Behördenmitarbeiter wurden aufgefordert, am Montag zu Hause zu bleiben. Andere Orte im Osten der USA waren ebenfalls von dem erneuten Kälteeinbruch betroffen. Meteorologen rechneten mit einer bis zu 20 Zentimeter dicken Schneedecke in Washington, Baltimore und Philadelphia.

Japanische Eltern bekommen Brief von ihrer toten Tochter

Vor drei Jahren verloren sie ihre Tochter bei der Tsunami-Katastrophe, jetzt bekamen die Eltern plötzlich einen Brief ihres Kindes. „Wenn Euch dieser Brief erreicht, werdet Ihr da wohl schon ein Enkelkind haben?“, heißt es in dem handgeschriebenen Brief, aus dem die japanische Zeitung „Yomiuri Shimbun“ zitierte. 19 Jahre alt war die junge Frau, als sie den Brief vor zehn Jahren abschickte – mit dem Auftrag an die Post, ihn erst ein Jahrzehnt später an ihre Eltern auszuliefern.