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USA: Trotz Absturz mit vier Toten: Pilot als Held gefeiert ++ Internet: Großsegler „Alexander von Humboldt“ bei Ebay ++ Gericht: Schlecht in der Schule: Vater foltert Tochter im Keller

Trotz Absturz mit vier Toten: Pilot als Held gefeiert

Ein Flugzeug stürzt ab, alle vier Insassen sterben – und der Pilot wird als Held gefeiert. Der Mann am Steuerknüppel rettete in Nashville womöglich Hunderte Menschenleben, indem er das leichte, zweimotorige Propellerflugzeug an Häusern und Autos vorbei auf eine freie Fläche steuerte. „Der Pilot hat einen höllisch guten Job gemacht“, sagte der zuständige Feuerwehrchef laut einem NBC-Bericht. Der Pilot kam bei dem Absturz ebenso ums Leben wie die anderen drei Menschen an Bord – alles Mitglieder seiner Familie. Ihr Flieger schlug neben einem Gebäude der christlichen Jugendorganisation YMCA auf, in dem sich 300 Menschen befanden.

Großsegler „Alexander von Humboldt“ bei Ebay

Das Segelschiff „Alexander von Humboldt“ wird bei der Internet-Plattform Ebay-Kleinanzeigen angeboten. Der Besitzer des Dreimasters mit den grünen Segeln, die Reederei Heinrich Rönner, bestätigte die Echtheit der Anzeige. Darin wird ein Preis von 750.000 Euro (Verhandlungsbasis) für das aus einer Bierwerbung im Fernsehen („Sail Away“) bekannte Schiff genannt. „Es ist im Moment kein fahrendes Schiff mehr“, sagte der Geschäftsführer der Werft BVT, Arndt Lohner, die den rund 62 Meter langen Großsegler für den Verkauf instand gesetzt hat. Bis 2011 bildete die Deutsche Stiftung Sail Training (DSST) junge Frauen und Männer auf dem Schiff seemännisch aus.

Schlecht in der Schule: Vater foltert Tochter im Keller

Nach einer exzessiven Prügelattacke gegen seine 13-jährige Tochter hat das Bonner Amtsgericht einen 45-Jährigen zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt. Weil das Mädchen den Unterricht schwänzte, schlechte Schulnoten nach Hause brachte und Ausreden benutzte, war es seit 2007 wiederholt vom Vater mit einem Holzstab oder Besenstiel gezüchtigt worden. Der Angeklagte legte ein Geständnis ab – daher musste die jetzt 14-Jährige nicht als Zeugin auftreten. Sie hatte darum gebeten, keine Gefängnisstrafe gegen den Vater zu verhängen. Das Amtsgericht sprach deshalb am Dienstag die Bewährungsstrafe aus.