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Italien: Kapitän Schettino: Ungenaue Seekarten waren schuld ++ Leipzig: 45 Kilogramm Heroin in Teppiche eingewebt ++ Frankreich: Frau tötet ihren Mann mit mehr als 300 Messerstichen ++ Neuseeland: Arzt näht sich nach Hai-Angriff selbst

Kapitän Schettino: Ungenaue Seekarten waren schuld

Unglückskapitän Francesco Schettino macht nach Aussagen von Cristina Porcelli, einer Anwältin der Costa-Reederei, ungenaue Seekarten für die Havarie der „Costa Concordia“ verantwortlich. Der Felsen, den das Kreuzfahrtschiff im 2012 rammte, war angeblich nicht verzeichnet. Schettino habe dies am Tag nach dem Schiffbruch dem Krisenteam der Genueser Reederei erklärt. Schettino steht wegen mehrfacher fahrlässiger Tötung und Verlassen des Schiffes während der Evakuierung vor Gericht.

45 Kilogramm Heroin in Teppiche eingewebt

Erfolgserlebnis für den Zoll am Flughafen Leipzig-Halle: Die Fahnder beschlagnahmten Drogen im Wert von mehreren Millionen Euro, die in Perserteppichen versteckt waren. Insgesamt wurden 45 Kilogramm Heroin gefunden. Das Rauschgift war in neun Teppiche eingewebt. Die Schmuggler hatten das Pulver in umwickelten Schnüren versteckt, die dann in den Teppich eingewebt wurden. Aufmerksam wurden die Fahnder, weil ihnen die Teppiche so schwer vorkamen.

Frau tötet ihren Mann mit mehr als 300 Messerstichen

Mit 318 Messerstichen hat in Nangis (Frankreich) eine Frau ihren Mann getötet. Nach Angaben der Ermittler ging die 35-Jährige nach einem Streit mit einem Küchenmesser auf ihren sieben Jahre älteren Partner los. Sie habe die Tat gestanden, sich aber noch nicht zu ihrem Motiv geäußert. Nach Informationen der Nachrichtenagentur AFP hatte sich das Paar bereits in der Vergangenheit häufig gestritten.

Arzt näht sich nach Hai-Angriff selbst

Ein junger Arzt sorgt nach einer Hai-Attacke in Neuseeland für Aufsehen: James Grant wehrt das Tier nach eigenen Angaben im seichten Wasser mit einem Messer ab, geht an Land, näht sich selbst die Wunde zu – und trinkt dann mit Freunden noch ein Bier im Pub, ehe er sich ins Krankenhaus bringen lässt. Das Southland-Krankenhaus in Invercargill auf der Südinsel bestätigte die Geschichte am Dienstag.