Auszeichnungen

Remmidemmi beim Grammy

Die Musikindustrie feiert sich bei der Verleihung in Los Angeles selbst

Mit jeweils vier Auszeichnungen sind die französische Elektronik-Formation Daft Punk (unter anderem „Album des Jahres“), der US-Hip-Hopper Pharrell Williams und das Rap-Duo Macklemore & Ryan Lewis die großen Gewinner der diesjährigen Grammy Awards. Der Song „Get Lucky“ von Daft Punk und Pharrell Williams gewann bei der Verleihung der weltweit bedeutendsten Musikpreise am Sonntagabend in Los Angeles in der wichtigen Kategorie „Aufnahme des Jahres“. Grammys gab es auch für die 17-jährige neuseeländische Sängerin Lorde. Sie war die jüngste Preisträgerin, trug schwarzen Lippenstift und strahlte exotisches Künstlertum aus.

Gastgeber der 56. Grammy Awards war der Rapper LL Cool J. Auf dem Programm standen unter anderem Auftritte von Beyoncé, Madonna, Pink, Metallica und Katy Perry. Die National Academy of Recording Arts and Sciences, der Verband der Musikindustrie, vergibt die Grammys seit 1959. Geehrt werden Sänger, Komponisten, Musiker und Produzenten. Die Bedeutung des Preises, der in 80 Kategorien vergeben wird, ist mit dem Oscar in der Filmindustrie vergleichbar.

Bereits am Abend zuvor war die deutsche Band Kraftwerk mit dem Ehrengrammy für ihr Lebenswerk ausgezeichnet worden.

So reagieren Berliner Altersgenossen der Düsseldorfer Band auf die größten Hits von Kraftwerk: www.morgenpost.de/kraftwerk