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Randale: Gewalttätiger Protest in Wien gegen Akademikerball ++ Außer Kontrolle: 14-Jähriger tötet Schwester im Streit um Wäsche ++ Falsche Spur: Rätselhaftes Foto zeigt wohl nicht verschwundene Peggy

Gewalttätiger Protest in Wien gegen Akademikerball

Rund 6000 Menschen haben in Wien teils gewalttätig gegen den von der rechten FPÖ veranstalteten Akademikerball protestiert. Mehrere Polizeibeamte wurden am Freitag nach Angaben der Behörden verletzt, es kam zu Festnahmen. Die Sachbeschädigungen unter anderem durch Brandsätze seien erheblich, sagte ein Polizeisprecher. Mit mehreren Bussen waren Demonstranten auch aus Deutschland angereist. Ein Großaufgebot der Polizei von 2000 Beamten hatte den Ball und seine Gäste geschützt. Rund um die Hofburg war angesichts von Ausschreitungen im Vorjahr ein Versammlungsverbot ausgesprochen worden.

14-Jähriger tötet Schwester im Streit um Wäsche

Im Streit um ein paar Wäschestücke soll ein 14-Jähriger im US-Bundesstaat Kalifornien seine drei Jahre ältere Schwester erschossen haben. Dies berichtete die „Oakland Tribune“ am Freitag online und berief sich Angaben von Familienmitgliedern. Demnach tötete er die 17-Jährige – Mutter eines zweijährigen Sohnes – weil sie einige seiner Kleidungsstücke gebleicht hatte. Das Opfer sei noch am Tatort gestorben. Die Polizei fahndete laut dem Bericht zunächst ohne Erfolg nach dem Teenager. Die Familie appellierte an den Jungen, sich der Polizei zu stellen. Der Vorfall ereignete sich im Appartement der Familie in Oakland.

Rätselhaftes Foto zeigt wohl nicht verschwundene Peggy

Ein vor wenigen Monaten aufgetauchtes Foto zeigt nach ersten Erkenntnissen der Polizei nicht das 2001 verschwundene Mädchen Peggy. „Nach einer ersten Bewertung gehen wir nicht davon aus, dass es Peggy ist“, sagte ein Polizeisprecher. Vorsichtshalber habe man dennoch das Landes- und das Bundeskriminalamt beauftragt, das Bild nochmals zu überprüfen. Das Foto aus einem kinderpornografischen Film war dem Anwalt des als Peggys Mörder verurteilten Ulvi K. zugespielt worden. Er hatte es demnach im November den Ermittlern zur Überprüfung übergeben. Peggy war 2001 im oberfränkischen Lichtenberg verschwunden. Bis heute fehlt jede Spur von ihrer Leiche.