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Niedersachsen: Frau findet 16.000 Euro zwischen gelben Säcken ++ Thüringen: Spinne löst Alarm und Polizeieinsatz in Bank aus ++ Polen: Keine Entschädigung für Krankensalbung ++ Saudi-Arabien: Heirats-Stopp – weil Formulare fehlen

Frau findet 16.000 Euro zwischen gelben Säcken

Eine Tasche mit rund 16.000 Euro hat eine Frau im niedersächsischen Seesen zwischen gelben Säcken entdeckt. Das Geld sei Anfang Januar bei einem Einbruch in ein Hotel im nahen Wolfshagen gestohlen worden, sagte ein Polizeisprecher. Der Täter hat die Beute offensichtlich auf der Flucht vor der Polizei weggeworfen. Die 34-jährige Finderin bekomme keinen Finderlohn, weil das Geld aus einer Straftat stamme, sagte der Polizeisprecher. Sie sei aber zu Kaffee und Kuchen eingeladen worden.

Spinne löst Alarm und Polizeieinsatz in Bank aus

Eine Spinne hat einen nächtlichen Polizeieinsatz in einer Bank im thüringischen Wutha ausgelöst. Das Tier hatte sich in der Nacht zum Donnerstag vor den Alarmmelder gesetzt und diesen der Polizei zufolge mit ihren Bewegung ausgelöst. Die Beamten und ein Angestellter suchten vergeblich nach Einbruchsspuren. Schließlich fanden sie die Spinne. Eine Polizeisprecherin sagte, das Tier habe den Polizisten „gemächlich bei ihrem Treiben zugeschaut“.

Keine Entschädigung für Krankensalbung

Eine Klinik im polnischen Stettin muss einem früheren Koma-Patienten laut einem Urteil keine Entschädigung für eine Krankensalbung zahlen. Ein Berufungsgericht der Stadt entschied am Donnerstag laut polnischen Medienberichten, der Atheist Jerzy R. habe in dem Zivilprozess keine Beweise vorgelegt, dass er durch das von einem katholischen Priester gespendete Sakrament körperlich oder seelisch verletzt wurde.

Heirats-Stopp – weil Formulare fehlen

Brautpaare in Saudi-Arabien müssen sich derzeit in Geduld fassen, weil in den Gemeinden die Trauungsformulare ausgegangen sind. In einigen Gerichten fehlten die Vordrucke bereits seit 40 Tagen, berichtet die Zeitung „Arab News“. Die Beamten seien gezwungen, die Hochzeiten auf einen späteren Termin zu vertrösten. Allerdings hätten sehr viele Brautleute ihre Trauung bewusst in die saudische Ferienzeit gelegt.