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Antarktis: 16-jähriger Jugendlicher erreicht Südpol auf Skiern ++ USA: Mutter tötet Kleinkinder bei Exorzismus ++ Norwegen: 23 Häuser bei Brand in Kleinstadt zerstört ++ Russland: Menschen gehen bei klirrender Kälte Eisbaden

16-jähriger Jugendlicher erreicht Südpol auf Skiern

Ein 16-jähriger britischer Jugendlicher hat als angeblich jüngster Mensch auf der Welt auf Skiern den Südpol erreicht. Lewis Clarke habe mit einem Führer aus eigener Kraft die 1129Kilometer bei Temperaturen von bis zu minus 50 Grad Celsius zurückgelegt, teilte sein Team mit. Der Jugendliche war am 2. Dezember mit Skiern von der Küste durch die Antarktis gestartet, auf dem Weg zum Südpol erhielt er lediglich in Abständen neue Lebensmittel. Der letzte Tag sei „wirklich hart“ gewesen, doch nun sitze er in einem geheizten Zelt, so Clarke.

Mutter tötet Kleinkinder bei Exorzismus

Eine Mutter im US-Bundesstaat Maryland soll zwei ihrer vier Kinder bei einem versuchten Exorzismus getötet haben. Die 28-Jährige aus Germantown sei wegen zweifachen Mordes und zweifachen versuchten Morden angeklagt worden, berichtete die „Baltimore Sun“. Zudem soll eine weitere Frau an der Tat beteiligt gewesen sein. Beide befänden sich in Polizeigewahrsam. Den Ermittlungen zufolge hatten die beiden Frauen versucht, an den vier Kindern der Frau einen Exorzismus, den kirchlichen Ritus der Teufelsaustreibung, zu vollziehen.

23 Häuser bei Brand in Kleinstadt zerstört

Ein Großbrand hat Teile einer norwegischen Kleinstadt zerstört. Das Feuer war aus bislang ungeklärter Ursache in Lærdalsøyri ausgebrochen. Mindestens 23Häuser wurden zerstört, 52 Menschen mussten ins Krankenhaus gebracht werden, wie die Behörden der Region Lærdal mitteilten. Erst am Nachmittag brachte die Feuerwehr den Brand unter Kontrolle. Schwere Verletzungen oder Vermisste gebe es allerdings nicht. Lærdalsøyri ist für seine historischen Holzhäuser bekannt.

Menschen gehen bei klirrender Kälte Eisbaden

Zehntausende Menschen haben in Russland bei klirrender Kälte von oft um die minus 20 Grad mit dem traditionellen Eisbaden in Flüssen und Seen begonnen. Das Ritual soll dabei helfen, die Gesundheit zu stärken. Russisch-orthodoxe Christen glauben daran, dass das Tauchen im eisigen Wasser sie von ihren Sünden reinwasche. Auf dem Platz der Revolution in Moskau weihte ein Priester das Wasser in einem Becken aus Eis. Bei 17 Grad minus stiegen Menschen in Badekleidung in das Nass.