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Singapur: Herabfallendes Sofa erschlägt beinahe Passantin ++ Österreich: Nach Rettung in zweiter Lawine gestorben ++ Iran: Mindestens ein Toter durch Erdbeben im Süden Irans

Herabfallendes Sofa erschlägt beinahe Passantin

Ein aus dem Fenster geworfenes Sofa hat in Singapur beinahe eine Passantin erschlagen. Die Polizei nahm zwei Männer fest. Das Sofa sei ihnen im vierten Stock bei einem Umzug „aus der Hand gerutscht“ verteidigten sie sich nach einem Bericht der „Straits Times“. Sogenannter Killer-Abfall ist ein Problem im sonst blitzsauberen asiatischen Stadtstaat: In vergangenen Jahren sind nach Medienberichten schon Menschen umgekommen. Ein Mann wurde von einem Fahrrad erschlagen, ein Mädchen von einen Blumentopf tödlich getroffen. Bewohner von Hochhaussiedlungen halten in Hauswandnähe oft Taschen oder Zeitungen über die Köpfe, um sich vor Küchenabfällen zu schützen.

Nach Rettung in zweiter Lawine gestorben

Kurze Zeit nach seiner glücklichen Befreiung aus einer Lawine ist ein Skifahrer in Österreich von einem Schneebrett getötet worden. Der 29-Jährige war am Donnerstag im Tiefschnee vom 2700 Meter hohen Kreuzkogel im Bundesland Salzburg mit drei Begleitern abgefahren. Dabei löste er eine Lawine aus. Allerdings konte er noch seinen Lawinen-Airbag aktivieren und wurde so nur bis zum Bauch verschüttet. Das berichteten die Rettungskräfte. Er konnte sich aus dem Schnee befreien, löste jedoch noch ein zweites Schneebrett aus. Das drückte ihn gegen eine Lawinenverbauung. Dabei zog sich der Mann aus Niederösterreich tödliche Verletzungen zu.

Mindestens ein Toter durch Erdbeben im Süden Irans

Bei einem Erdbeben der Stärke 5,5 ist im Süden des Irans nach einem Bericht des staatlichen Fernsehens ein Mensch getötet worden. Zwölf Menschen seien verletzt worden, hieß es. Demnach ereignete sich der Erdstoß am Donnerstagmorgen in der 8000-Einwohner-Stadt Bastak, rund 1200 Kilometer südlich der Hauptstadt Teheran. Viele Gebäude in der Ortschaft seien beschädigt worden, Rettungskräfte seien vor Ort. Im Iran bebt die Erde im Durchschnitt an jedem Tag im Jahr, meist aber nur leicht. Allerdings waren im Jahr 2003 bei einem Beben der Stärke 6,6 im Südosten des Landes rund 26.000 Menschen ums Leben gekommen.