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Polarforscher: Vorbereitung auf Evakuierung mit Helikopter ++ Selbstmord: Proteste nach Feuertod von Vergewaltigungsopfer ++ Guiness-Buch: Rekordfeuerwerk mit einer halben Million Knallkörpern ++ Kriminalität: Ex-Sicherungsverwahrte legt einen Brand

Vorbereitung auf Evakuierung mit Helikopter

Die im Polareis festsitzenden Teilnehmer einer Antarktis-Expedition haben sich die Warterei auf Rettung über den Jahreswechsel mit Arbeit vertrieben: Die Passagiere stiegen aufs Eis, um einen Landeplatz für einen Hubschrauber platt zu stampfen. Das Wetter spielte für eine Rettung aber zunächst nicht mit. „Das Eis bricht ein bisschen“, twitterte Expeditionsleiter Chris Turney am Mittwoch von Bord des Forschungsschiff „Akademik Shokalskiy“. Der Helikopter steht auf dem chinesischen Eisbrecher „Snow Dragon“ bereit, kann aber nur bei guter Sicht und wenig Wind fliegen.

Proteste nach Feuertod von Vergewaltigungsopfer

Der Suizid eines 16-jährigen Vergewaltigungsopfers in Kolkata (früher Kalkutta) hat in Indien Proteste ausgelöst. Anhänger linker Parteien demonstrierten laut lokalen Medien am Mittwoch in der ostindischen Metropole, nachdem das Mädchen dort am Vortag in einem Krankenhaus gestorben war. Die 16-Jährige hatte sich eine Woche zuvor selbst angezündet, weil sie von Freunden der mutmaßlichen Vergewaltiger ständig erniedrigt worden sei und dies nicht mehr habe ertragen können. Sechs Verdächtige wurden den Angaben zufolge festgenommen.

Rekordfeuerwerk mit einer halben Million Knallkörpern

Das Emirat Dubai hat das neue Jahr mit einem Rekordfeuerwerk begrüßt. Das sechsminütige Spektakel mit mehr als einer halben Million Knallkörpern erhielt offiziell die Anerkennung vom Guinness-Buch der Rekorde, wie die Organisation am Mittwoch auf ihrer Internetseite mitteilte. Nach Angaben des örtlichen Fernsehens schossen 200 Techniker das umgerechnet knapp 4,4 Millionen Euro teure Feuerwerk von 400 Orten aus ab. Es erstreckte sich über insgesamt 96 Kilometer an der Küste des Persischen Golfs entlang.

Ex-Sicherungsverwahrte legt einen Brand

Eine schwerkriminelle 47-Jährige aus Baden-Württemberg hat ihre elektronische Fußfessel zerstört und ihre Freiheit gleich für eine neue Straftat genutzt. Die Frau, die im Nocvember aus der Sicherungsverwahrung entlassen worden war, steckte einen Supermarkt in Baienfurt (Kreis Ravensburg) in Brand. Dabei entstand ein Schaden von 200.000 Euro, eine Person wurde verletzt. Am nächsten Morgen konnte die Polizei sie in einer Nachbargemeinde festnehmen. Laut Polizei hat sie die Brandstiftung zugegeben. Die Frau sei eine „tickende Zeitbombe“.