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Verdächtigt: Unechte Leiche hält Polizei in Bremen auf Trab ++ Versucht: Theaterdirektor rammt Tor vom Pariser Elysée-Palast ++ Verfahren: Voll besetztes Taxi fährt in Schleuse und versinkt

Unechte Leiche hält Polizei in Bremen auf Trab

In Bremen hat sich ein vermeintlich beobachteter Mord als großes Missverständnis herausgestellt. Drei Männer hatten nach Angaben der Polizei in der Nacht zum Heiligen Abend beobachtet, wie ein Mann eine leblose Person mit einer Plastiktüte über dem Kopf in einem Einkaufswagen in ein leerstehendes Gebäude schob und kurz darauf ohne sein „Opfer“ wieder herauskam. Die alarmierte Polizei stellte allerdings fest, dass es sich bei dem vermeintlichen Toten um eine nicht mehr benötigte Schaufensterpuppe handelte, die der Sohn eines Schaustellers vom Weihnachtsmarkt in ein Lager gebracht hatte.

Theaterdirektor rammt Tor vom Pariser Elysée-Palast

Offenbar aus Protest gegen die Kürzung von Zuschüssen hat ein Theaterdirektor mit seinem Wagen das Tor des französischen Präsidentenpalastes gerammt. Es gelang ihm aber lediglich, dem Tor mit „niedriger Geschwindigkeit“ einen „leichten Stoß“ zu versetzen. Der Mann – ein Italiener – wurde umgehend festgenommen. Der Chef des Pariser Theaters „La Comédie italienne“ war bereits am Mittwoch in der Nähe des Elysée-Palastes kurzzeitig festgenommen worden. Er hatte eine Theaterpuppe angezündet und anschließend Flugblätter auf die Straße geworfen, auf denen er eine Kürzung von Subventionen für sein Theater anprangerte. Er wurde festgenommen und verhört.

Voll besetztes Taxi fährt in Schleuse und versinkt

Ein voll besetztes Taxi ist in Meggerdorf in Schleswig-Holstein in eine Schleuse gefahren und drei Meter tief gesunken. Der Fahrer und die fünf Insassen konnten sich in der Nacht zu Donnerstag rechtzeitig befreien. Der Fahrer wurde mit einer leichten Unterkühlung und Prellungen ins Krankenhaus gebracht. Die Fahrgäste lehnten eine medizinische Behandlung ab. Der Taxifahrer habe in einer Kurve der Bundesstraße 202 die Kontrolle über seinen Wagen verloren und sei in die Schleuse gerast, die den Fluss Neue Sorge staut, sagte ein Polizeisprecher. Das Technische Hilfswerk barg das Auto mit Tauchern und einem Kran. Unklar war die Unfallursache. Der Fahrer sei nicht betrunken gewesen.