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Feinstaub: Schlechte Luft: Paris verbietet Kaminfeuer ++ Trauerfeier: Südafrika entschuldigt sich für Gebärdendolmetscher

Schlechte Luft: Paris verbietet Kaminfeuer

Eine besorgniserregend starke Luftverschmutzung zwingt die Stadt Paris zu drastischen Maßnahmen. Weil die Feinstaubwerte seit Wochenbeginn weit über dem Limit liegen, sind derzeit gemütliche Abende am offenen Kamin verboten. Nur wer keine andere Heizung hat, darf noch Feuer schüren. Auf zahlreichen Straßen gelten besondere Geschwindigkeitsbegrenzungen. Die Stadtverwaltung forderte die Einwohner auf, ihre Autos stehen zu lassen. Sie müssen vorerst keine Parkgebühren zahlen. Erst vor zwei Jahren verklagte die EU-Kommission Frankreich, weil die Richtlinien zur Luftreinhaltung nicht eingehalten wurden. Am Freitag lagen die Feinstaubwerte in Paris den fünften Tag in Folge weit über dem zulässigen Limit.

Südafrika entschuldigt sich für Gebärdendolmetscher

Die südafrikanische Regierung hat sich am Freitag offiziell für den Gebärdendolmetscher entschuldigt, der bei der Trauerfeier für Ex-Präsident Nelson Mandela nach Angaben von Gehörlosen „nur mit den Armen gewedelt“ hatte. „Wir entschuldigen uns aus tiefsten Herzen bei der Gehörlosen-Gemeinschaft und bei allen Südafrikanern“, erklärte Kulturminister Paul Mashatile. Das Parlament solle Anfang kommenden Jahres ein Gesetz verabschieden, um den Beruf des Gebärdendolmetschers zu regulieren. Damit solle gesichert werden, „dass solche Vorfälle nie wieder geschehen“. Der Gebärdendolmetscher Thamsanqa Jantjie hatte seinen bizarren Auftritt bei der Mandela-Trauerfeier mit einem schizophrenen Anfall erklärt.