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Indien: 68-Cent-Betrug: Freispruch für Postbote nach 30 Jahren ++ Frankreich: Falscher Anwalt lässt sich Champagner liefern ++ Baden: „Held 2013": IT-Berater rettet Frauen aus brennendem Auto ++ Norddeutschland: Orkantief „Xaver“ naht mit Sturm und Schnee

68-Cent-Betrug: Freispruch für Postbote nach 30 Jahren

Fast 30 Jahre nach seiner Kündigung ist ein indischer Postbeamter von dem Vorwurf freigesprochen worden, umgerechnet 68 Cent unterschlagen zu haben. Bis zu diesem Urteil musste er nach eigenen Angaben 348 Mal vor Gericht erscheinen und sein Haus verkaufen, um den Rechtsstreit zu finanzieren, wie der Sender BBC meldete. Dem Bericht zufolge begann die Justiz-Odyssee 1984, als er mehrere Baranweisungen zu verteilen hatte.

Falscher Anwalt lässt sich Champagner liefern

Er gab sich als Anwalt mit edler Adresse in Paris aus, ließ sich Wein und Champagner liefern und bezahlte die Rechnung nie: Nun ist ein französischer Rentner zu 18 Monaten Gefängnis, davon zehn Monate auf Bewährung, verurteilt worden. Der notorische Betrüger wurde bereits in 18 weiteren Betrugsfällen verurteilt. Die Rechnungen über insgesamt 48.600 Euro ließ er an die Adresse eines fiktiven Anwalts auf dem Champs-Élysées senden.

„Held 2013": IT-Berater rettet Frauen aus brennendem Auto

Für eine mutige Rettungsaktion auf der Autobahn ist ein 45-jähriger IT-Berater als „Held der Straße 2013“ geehrt worden. Wilhelm Dirkmann aus Ettlingen hatte im April drei Frauen aus einem brennenden Auto gerettet. Deren Wagen hatte auf der abschüssigen Autobahn 8 bei Karlsruhe zu brennen begonnen und wurde immer schneller. Er setzte sich mit seinem Wagen davor, ließ das Fahrzeug auffahren und bremste, bis beide zum Stehen kamen.

Orkantief „Xaver“ naht mit Sturm und Schnee

Sturmböen, Sturmfluten und Schnee drohen: Das Orkantief „Xaver“ soll am Donnerstag und Freitag im Norden und an der Küste Deutschlands für kräftige Unwetter sorgen. „Xaver“ entstehe gerade vor Grönland und werde hierzulande am Donnerstag erwartet, sagte Meteorologe Thomas Ruppert vom Deutschen Wetterdienst. Schon am Donnerstag werden Sturmböen bis zur Stärke zwölf erwartet.