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Kontakte: Handydieb schickt Nummern auf elf Seiten per Post zurück ++ Konsequent: Mormonen bauen Tempel – ohne Kaffee und Flüche ++ Konversion: Ehemaliger Verbrecher teilt Lottogewinn mit 500 Kindern ++ Kriminell: Prostituierte tötet Freier mit 169 Messerstichen

Handydieb schickt Nummern auf elf Seiten per Post zurück

Ein Handydieb in China hat zwar nicht das gestohlene Telefon, aber alle Kontaktdaten zurückgeschickt – handgeschrieben auf elf Seiten per Post. „Er hatte bestimmt geschwollene Hände“, erzählte Handybesitzer Zou Bin der Lokalzeitung „Xiaoxiang Chenbao“. Akribisch hatte der Dieb die rund 1000 Kontakte aufgeschrieben. Nach einer durchzechten Nacht in der Stadt Changsha hatte Zou festgestellt, dass ihm sein Smartphone gestohlen worden war. Danach sendete er Droh-Mails, die ihm zwar nicht sein iPhone, aber wenigstens die Nummern zurückbrachten.

Mormonen bauen Tempel – ohne Kaffee und Flüche

In Philadelphia steht eine der ungewöhnlichsten Baustellen der USA: Auf dem 5600-Quadratmeter-Areal im Stadtzentrum wird nicht geraucht, nicht geflucht und kein Kaffee getrunken – höchstens gebetet, wie die Online-Zeitung „philly.com“ berichtet. Die Verhaltensregeln gehören zu den Bedingungen des Bauherrn, der „Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage“. Die landläufig als Mormonen bekannte Gemeinschaft errichtet in der Stadt einen Tempel und ein Besucherzentrum. Bauarbeiter, die Koffein oder eine Zigarette brauchen, müssen die Straßenseite wechseln.

Ehemaliger Verbrecher teilt Lottogewinn mit 500 Kindern

Ein Ex-Gangster in den Niederlanden lässt zum Nikolaustag fast 500 Kinder aus armen Familien an seinem Lottogewinn teilhaben. Der Mann gehörte in den 90er-Jahren zu einer Bande, die Banken überfiel und mit Rauschgift handelte. Er hatte kürzlich 2,5 Millionen Euro gewonnen, hieß es in Medienberichten. „Als er sich mit diesem Plan bei uns meldete, waren wir überglücklich“, teilte die Voedselbank Breda, dem niederländischen Pendant der Tafeln, mit. In den Geschenksäcken würden mehr als 100 Laptops für über Zwölfjährige liegen, hieß es. Für die Kleineren gebe es anderes Spielzeug.

Prostituierte tötet Freier mit 169 Messerstichen

Weil sie einen Freier in Düsseldorf mit 169 Messerstichen getötet hat, muss eine Prostituierte in eine geschlossene Psychiatrie. Das hat das Düsseldorfer Landgericht entschieden. Die 31-Jährige habe zur Tatzeit an einer Psychose gelitten. Merkmale für einen Mord sah das Gericht nicht erfüllt. Die Straßenprostituierte war mit dem 71-jährigen Opfer in Streit geraten und hatte die Kontrolle über sich verloren. Mit einem Küchenmesser und einer Schere stach sie zu. Die Drogenabhängige hatte in der Kindheit einen bleibenden Hirnschaden bei einem Unfall erlitten.