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Abgegeben: Tina Turner gibt US-Staatsbürgerschaft auf ++ Angenommen: Bob Dylan erhält höchsten französischen Verdienstorden ++ Aufgebrochen: Prinz Harry bricht am Wochenende zum Südpol auf ++ Abgeurteilt: Lebenslange Haft für US-Gangsterboss Bulger

Tina Turner gibt US-Staatsbürgerschaft auf

Die Rocksängerin Tina Turner gibt einem Zeitungsbericht zufolge ihre US-Staatsbürgerschaft auf. Die 73-Jährige habe im Oktober in der US-Botschaft in Bern ein entsprechendes Gesuch unterzeichnet, berichtete die „Washington Post“ gestern. Turner lebt seit fast zwei Jahrzehnten in der Schweiz. Im Juli, drei Monate nach der Annahme der Schweizer Staatsbürgerschaft, hatte sie dort ihren deutschen Lebensgefährten Erwin Bach geheiratet. Die mehrfache Grammy-Gewinnerin hat mit Hits wie „Private Dancer“, „Simply the Best“ und „What’s Love Got to Do With it?“ Millionen Platten verkauft. Nach ihrer Tournee 2008/2009 verabschiedete sie sich von der Bühne.

Bob Dylan erhält höchsten französischen Verdienstorden

US-Sänger Bob Dylan ist mit dem französischen Verdienstorden Légion d’honneur geehrt worden. Kulturministerin Aurélie Filipetti heftete dem 72-Jährigen in Paris die Insignien der Ehrenlegion an. Dylan verkörpere mehr als jeder andere „die subversive Kraft der Kultur, die die Menschen und die Welt verändern kann“, sagte die Ministerin. Die von Filipetti gewünschte Auszeichnung hatte in Frankreich für Polemik gesorgt. Der Großkanzler des Ordens, Jean-Louis Georgelin, sei gegen eine Ehrung Dylans gewesen, weil der Sänger im Vietnamkrieg pazifistische Positionen bezogen und Marihuana geraucht habe.

Prinz Harry bricht am Wochenende zum Südpol auf

Prinz Harry, 29, Enkel von Queen Elizabeth II., wird mit drei Teams von verwundeten Soldaten eine Expedition zum Südpol unternehmen. Die drei Siebener-Teams aus Großbritannien, den USA und dem Commonwealth wollen nach einer elftägigen Akklimatisierungsphase in der Antarktis am 30. November am 87. Breitengrad zum geografischen Südpol aufbrechen, wie der Kensington-Palast in London mitteilte. Bereits am Sonntag geht es per Flugzeug nach Kapstadt und von dort zwei Tage später weiter in die Antarktis. Die Teams wollen den südlichsten Punkt der Erde am 16. Dezember nach einem 335 Kilometer langen Marsch erreichen.

Lebenslange Haft für US-Gangsterboss Bulger

Mehr als zwei Jahre nach seiner Festnahme ist der US-Gangsterboss James „Whitey“ Bulger wegen Beteiligung an elf Morden und weiterer Verbrechen zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Ein Geschworenengericht in Boston hatte Bulger auch der Erpressung, der Geldwäsche, des Drogenhandels und des illegalen Waffenbesitzes für schuldig befunden. Bulger erhielt zweimal lebenslänglich plus fünf Jahre Gefängnis. Er muss er 19,5 Millionen Dollar (14,5 Mio. Euro) an die Hinterbliebenen sowie 25,2 Millionen Dollar (18,7 Mio. Euro) an die Regierung als Strafe zahlen.