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Tod: Haft für 13-Jährigen, weil er seinen Neonazi-Vater tötete ++ Leben: Vietnam feiert seinen 90.000.000. Staatsbürger ++ Geld: Taxifahrer trägt Passagieren vergessenen Geldsegen nach

Haft für 13-Jährigen, weil er seinen Neonazi-Vater tötete

Ein 13-Jähriger muss in den USA für die Ermordung seines Vaters, eines bekannten Neonazi-Anführers, mindestens für sieben Jahre in Jugendhaft. Der Junge sei wegen seiner Gewalttätigkeit eine Gefahr für Öffentlichkeit, urteilte die Richterin am Donnerstag (Ortszeit) im kalifornischen Riverside, berichtete die „Los Angeles Times“. Der an einer Lernschwäche leidende Junge war zehn Jahre alt, als er nach Ansicht des Gerichts den schlafenden Jeffrey Hall mit dessen Revolver erschossen hat. In Halls Haus hätten immer wieder Neonazi-Treffen stattgefunden. Der stadtbekannte Neonazi habe den Sohn immer wieder verprügelt, sagten die Verteidiger.

Vietnam feiert seinen 90.000.000. Staatsbürger

Auf einer Entbindungsstation in Hanoi haben Politiker und Journalisten am Freitag symbolisch die Geburt des 90-millionsten Vietnamesen gefeiert. Das Mädchen Nguyen Thi Thuy Dung wurde um kurz nach Mitternacht geboren. Die Lokalpresse feierte den Anbruch eines „Goldenen Zeitalters“, in dem je zwei arbeitende auf einen nicht arbeitenden Menschen kommen. Vietnam ist nach Einwohnern das drittgrößte Land in Südostasien. Rosig ist die Zukunft für Nguyen trotzdem nicht: In Vietnam werden deutlich mehr Jungen als Mädchen geboren: 112 zu 100. Schwangere werden oft dazu gedrängt, Mädchen abzutreiben, obwohl das in Vietnam illegal ist.

Taxifahrer trägt Passagieren vergessenen Geldsegen nach

Ein Taxifahrer hat in Australien ein kleines Vermögen auf der Rückbank gefunden und den Besitzern zurückgebracht. Lakhwinder Singh Dhillon wurde am Freitag wegen seiner Ehrlichkeit gefeiert. Er hatte in Melbourne neun leicht beschwipste Fahrgäste aufgenommen, die zum Kasino wollten. Sie vergaßen aber ihren Wetteinsatz, Banknoten im Wert von insgesamt 110.000 australischen Dollar (75.000 Euro) im Auto. Dhillon entdeckte das Geld, fuhr zurück und händigte seinen Fahrgästen die Tasche aus. „Sie haben mir 500 Dollar Finderlohn gegeben und gesagt, sie hätten noch nie einen so ehrlichen Mann gesehen“, sagte Dhillon.