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Österreich: Mit Turnschuhen im Tiefschnee: Familie gerettet ++ Peru: Lkw stürzt 200 Meter in die Tiefe – Mehr als 50 Tote ++ Mexiko: Frau bringt in Wartesaal von Klinik Baby zur Welt

Mit Turnschuhen im Tiefschnee: Familie gerettet

Ein Vater aus Hamburg und seine beiden Kinder sind in Tirol mit einem Polizeihubschrauber aus dem Tiefschnee geborgen worden. Das teilte die Polizei in Innsbruck mit. Der 43-Jährige sei mit den Kindern im Alter von sechs und sieben Jahren trotz 70 Zentimetern Neuschnee zu einer Wanderung aufgebrochen. Der Hüttenwirt, der von der Tour abgeraten hatte, alarmierte aus Sorge die Polizei. Bergretter mit einem Schneemobil konnten die Wanderer nicht finden. Die Besatzung des Polizeihubschraubers entdeckte die durchnässten Wanderer schließlich auf halber Strecke – viereinhalb Stunden nachdem sie aufgebrochen waren. Die Kinder hätten lediglich Turnschuhe getragen.

Lkw stürzt 200 Meter in die Tiefe – Mehr als 50 Tote

Mindestens 51 Menschen sind bei dem Absturz eines Lastwagens an einem Berghang in Peru ums Leben gekommen. Mehrere Familien befanden sich auf dem Lkw, der in der Provinz La Convención, 110 Kilometer nordwestlich von Cusco, in eine 200 Meter tiefe Schlucht stürzte. Es habe keine Überlebenden gegeben, sagte der Bürgermeister der Ortschaft Santa Teresa, wo die Opfer ein Dorffest besucht hatten. In den schwer befahrbaren Bergstraßen Perus gibt es immer wieder Unfälle mit improvisierten Transportfahrzeugen. Versicherungsgesellschaften beziffern die Schäden auf jährlich rund 1,1 Milliarden Dollar.

Frau bringt in Wartesaal von Klinik Baby zur Welt

Nach der Veröffentlichung eines Internetvideos, auf dem eine Frau im Wartesaal eines mexikanischen Krankenhauses ein Baby zur Welt bringt, haben die Behörden den Klinikleiter gefeuert. Es werde nicht hingenommen, wenn Kranke und Hilfesuchende keine angemessene medizinische Behandlung erhielten, teilte die Regierung des Bundesstaats Puebla mit. Es ist nicht der erste Vorfall dieser Art. Auf dem Video ist zu sehen, wie die Frau im Wartezimmer des staatlichen Frauenkrankenhauses von Tehuacan während der Geburt sich völlig selbst überlassen bleibt – erst im allerletzten Moment kommt ihr eine Krankenschwester zu Hilfe.