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Italien: Taucher finden Leiche im Wrack der „Concordia“ ++ Bangladesch: Neun Menschen bei Feuer in Textilfabrik gestorben ++ Großbritannien: 60.000-Euro-Münze zur Taufe von Baby George ++ Lauenburg: Skelett eines elf Millionen Jahre alten Wals entdeckt

Taucher finden Leiche im Wrack der „Concordia“

Im Wrack der „Costa Concordia“ sind offenbar die sterblichen Überreste eines der Vermissten entdeckt worden. Taucher der Feuerwehr hätten auf dem dritten Deck des Kreuzfahrtschiffs, das im Januar 2012 vor der italienischen Insel Giglio havariert war, eine Leiche gefunden, bei der es sich wahrscheinlich um den indischen Schiffskellner Russel Rebello handelt, sagte die Sprecherin des Zivilschutzes, Francesca Maffini.

Neun Menschen bei Feuer in Textilfabrik gestorben

Bei einem Brand in einer Textilfabrik in der Nähe von Bangladeschs Hauptstadt Dhaka sind am Dienstag mindestens neun Menschen ums Leben gekommen. Die Polizei ging davon aus, dass sich noch mehr Leichen in dem Gebäude in dem Industriebezirk 40 Kilometer nördlich von Dhaka befanden. Allerdings hätten sich nur relativ wenige Menschen während des Ausbruchs des Brandes in der Fabrik aufgehalten. Die Ursache des Brandes war noch unklar.

60.000-Euro-Münze zur Taufe von Baby George

Als erstem royalen Nachwuchs wurde Prinz George, Sohn von Prinz William und Frau Catherine, zu seiner bevorstehenden Taufe eine Sammlermünze gewidmet. Die Münze, die online bei der Royal Mint bestellt werden kann, zeigt neben zwei Engeln mit Harfe das königliche Motto „Dieu et mon droit“ (Gott und mein Recht) in traditioneller Schrift. Auf der Rückseite ist Queen Elizabeth II. abgebildet. Der Preis für das Geldstück variiert je nach verwendetem Material derzeit zwischen 15 und 60.000 Euro.

Skelett eines elf Millionen Jahre alten Wals entdeckt

Fossiliensammler haben in Groß Pampau (Kreis Lauenburg) ein versteinertes Walskelett gefunden. Rund 15 Meter lang, also etwa so groß wie ein Pottwal, dürfte der Wal gewesen sein, als er vor rund elf Millionen Jahren in der Urnordsee schwamm. Darauf deute die Größe der Wirbel hin, sagte der Vorsitzende der Lübecker Geschiebe-Sammler, Gerhard Höpfner. Entdeckt wurden die ersten Skelettteile am vergangenen Wochenende von dem Hamburger Hobby-Paläontologen Andreas Malchow.