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Indien: Weitere Tote in Mumbai’s Hochhaus-Ruine entdeckt ++ Braunschweig: Größtes Papierflugzeug der Welt hebt ab ++ Philippinen: Sicherheitskräfte vertreiben Rebellen aus Hafenstadt

Weitere Tote in Mumbai’s Hochhaus-Ruine entdeckt

Die Zahl der Toten nach dem Einsturz eines Wohnhauses in der indischen Metropole Mumbai ist auf 42 gestiegen. „Wir haben mehr Leichen aus den Trümmern geborgen, und einige Opfer sind an ihren Verletzungen gestorben“, sagte Alok Avasthy vom indischen Katastrophendienst. Die Retter befürchten, dass noch 14 Menschen verschüttet sein könnten. Insgesamt hätten sich 89 Menschen in dem Gebäude befunden, als es am Freitag zusammenstürzte, sagte Avasthy. Bereits im April hatten die Behörden die Bewohner aufgefordert, das Haus wegen Baufälligkeit zu räumen. In dem etwa 30 Jahre alten Gebäude wohnten Mitarbeiter der Stadtverwaltung von Mumbai.

Größtes Papierflugzeug der Welt hebt ab

Studenten der TU Braunschweig haben das größte Papierflugzeug der Welt fliegen lassen. Der 18 Meter breite Flieger habe eine Strecke von ungefähr 18 Metern zurückgelegt, sagte Uni-Sprecherin Elisabeth Hoffmann. Um das 24 Kilo schwere Flugzeug in einer Halle starten zu können, wurde ein eine etwa zehn Meter lange und 2,40 Meter hohe Bühne aufgebaut. Acht Teilnehmer hoben das Flugzeug hoch und einer rannte mit dem Papierflieger los, um Schwung für den Flug zu geben. Nach dem geglückten Versuch überreichte eine Mitarbeiterin des Guinness-Buches der Rekorde den glücklichen Teilnehmern eine Urkunde. Bereits im vergangenen November hatten die Studenten den Weltrekord versucht. Doch damals knickte kurz nach dem Start ein Flügel ab.

Sicherheitskräfte vertreiben Rebellen aus Hafenstadt

Fast drei Wochen nach dem Überfall muslimischer Rebellen auf die philippinische Hafenstadt Zamboanga haben die Sicherheitskräfte wieder die volle Kontrolle über die Stadt erlangt. „Die Bedrohung für Zamboanga ist vorüber. Der Feind leistet keinen organisierten Widerstand mehr“, sagte Militärsprecher Ramon Zagala. Nach den wochenlangen Kämpfen mit mehr als 200 Toten werde nun die Polizei übernehmen, um die letzten versprengten Guerillakämpfer der Nationalen Befreiungsfront der Moros und ihren Kommandeur aufzuspüren. Nach Angaben des Militärsprechers wurden während der Kämpfe 183 Guerillakämpfer getötet und 292 weitere festgenommen.