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Frankreich: Sechs Casino-Betrüger zu Haftstrafen verurteilt ++ Großbritannien: Zoo verbietet Besuchern Kleidung mit Tiermustern ++ Spanien: Scheck über zwei Millionen Dollar in U-Bahn entdeckt ++ USA: Evangelikale laden Randalierer zum Essen ein

Sechs Casino-Betrüger zu Haftstrafen verurteilt

Ein Gericht im südfranzösischen Grasse hat sechs Casino-Betrüger zu Haft- und Geldstrafen verurteilt, die mit Infrarot-Kontaktlinsen und gezinkten Karten beim Pokern in Cannes große Geldsummen ergaunert hatten. Unter den Tätern befinden sich drei Italiener, die ihre Masche mithilfe eines französischen Komplizen und zweier französischer Casino-Angestellter betrieben. Richter Marc Joando sprach von einer List, die in Europa erstmals aufgeflogen sei.

Zoo verbietet Besuchern Kleidung mit Tiermustern

Kleidung mit Leoparden ist unpassend für einen Besuch im Zoo. Weil einige Tiere verwirrt reagierten, hat ein britischer Tierpark nun Kleidung mit sogenannten Animal-Prints verboten. „Wir haben ein Animal-Print-Verbot verhängt“, teilte der südwestlich von London gelegene Park Chessington mit. Wenn ein Tier einen Besucher mit Kleidung sehe, deren Muster seinem eigenen Fell ähnele, reagiere es ein wenig „überfreundlich“, sagte ein Zoosprecher.

Scheck über zwei Millionen Dollar in U-Bahn entdeckt

Einen Scheck über zwei Millionen Dollar (knapp 1,5 Millionen Euro) hat ein Wartungstechniker der Madrider U-Bahn in einem Waggon entdeckt. Die Zahlungsanweisung habe in einer Brieftasche gesteckt, in der sich auch der Führerschein und mehrere Kreditkarten eines amerikanischen Staatsbürgers befunden hätten, teilte die U-Bahn-Gesellschaft am Donnerstag mit. Der Scheck war auf den Namen des Amerikaners ausgestellt.

Evangelikale laden Randalierer zum Essen ein

Nachdem Unbekannte ein Monument mit den Zehn Geboten vor dem Sitz einer evangelikalen Gemeinschaft in Washington umgeworfen haben, wollen die Geschädigten mit den Tätern bei einem Essen respektvoll über Religion sprechen, statt sie vor Gericht zu ziehen. „Wir werden so lange wie nötig zuhören, um ihre Motive zu erfahren“, zitierte die „Washington Post“ den Präsidenten der Gruppierung „Faith and Action“, Rob Schenck.