Unglück

Costa Concordia: Suche nach vermissten Leichen begonnen

Spezialtaucher haben am Dienstag mit der Suche nach zwei noch vermissten Opfern des „Costa Concordia“-Unglücks begonnen.

Das Team, das die Aufrichtung des Kreuzfahrtschiffs vor der italienischen Insel Giglio vergangene Woche verantwortet hatte, habe das Wrack als sicher befunden und grünes Licht für die Suche gegeben. Bei den im Schiff vermuteten Leichen handelt es sich um eine italienische Passagierin und einen indischen Kellner. Durch die in einer spektakulären Aktion gelungene Aufrichtung des Wracks, das zuvor auf der Seite gelegen hatte, haben sich neue Möglichkeiten für die Suche nach den Leichen eröffnet. So befinden sich Gänge, die zuvor wie tiefe Schluchten wirkten, nun wieder in der Horizontalen, wie Zivilschutzchef Franco Gabrielli zuvor gesagt hatte.

Unterdessen hat das Gericht ein zusätzliches Gutachten über die Instrumente des Kreuzfahrtschiffs angeordnet. Damit entsprachen die Richter den Anträgen der Anwälte des angeklagten Kapitäns Francesco Schettino. Sie wollen damit belegen, dass nicht nur Schettino, sondern auch Fehler anderer Crewmitglieder sowie technische Mängel für das Unglück im Januar 2012 verantwortlich gewesen seien.